Studie: Die Schweizer nehmen Schlaf zu wenig wichtig
Aktualisiert

StudieDie Schweizer nehmen Schlaf zu wenig wichtig

In einer grossen Schlafstudie hat Ikea die Schlafgewohnheiten der Schweizer unter die Lupe genommen.

von
Meret Steiger
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Für eine Studie hat Ikea im vergangenen Jahr 2049 Schweizerinnen und Schweizer über 18 Jahren zu ihren Schlafgewohnheiten befragt.

Für eine Studie hat Ikea im vergangenen Jahr 2049 Schweizerinnen und Schweizer über 18 Jahren zu ihren Schlafgewohnheiten befragt.

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Auffällig: Obwohl 9 von 10 Schweizern Schlaf für wichtig bis extrem wichtig halten, steht er auf der Prioritätenliste der Aktivitäten auf dem zweitletzten Platz.

Auffällig: Obwohl 9 von 10 Schweizern Schlaf für wichtig bis extrem wichtig halten, steht er auf der Prioritätenliste der Aktivitäten auf dem zweitletzten Platz.

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Haben wir die Wahl, dann verbringen wir unsere freie Zeit lieber mit Freunden, ...

Haben wir die Wahl, dann verbringen wir unsere freie Zeit lieber mit Freunden, ...

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Für eine grosse Schlafstudie hat Ikea im vergangenen Jahr 2049 Schweizer nach ihrer Schlafqualität und ihren Schlafgewohnheiten gefragt. Besonders auffällig: Die grosse Diskrepanz zwischen der Wichtigkeit, die die Befragten dem Schlaf beimessen, und dem eigentlichen Schlafen.

Das heisst: Obwohl die Befragten Schlafen als sehr wichtig erachten, werden andere Aktivitäten dem Schlaf vorgezogen, sodass dieser oft auf der Strecke bleibt. Gleichzeitig wissen die Befragten nicht, wie sie zu mehr und besserem Schlaf kommen. Kurz gesagt: Sie geben dem Schlaf nicht die Bühne, die er verdient.

Schlafen ja, aber später

So denken zwar 89 Prozent der Befragten, dass Schlaf wichtig bis extrem wichtig ist, priorisieren schlafen aber nicht vor anderen Aktivitäten. Die Teilnehmer sollten alltägliche Tätigkeiten auf einer Skala von 1 (am wichtigsten) bis 7 (am wenigsten wichtig) bewerten.

Schlaf rangiert auf dieser Skala an zweitletzter Stelle – mit einer Bewertung von 4,4: Wenn wir vor die Wahl gestellt werden, dann verbringen wir lieber Zeit mit Freunden, Essen und Trinken, Hobbys, Sport und Arbeiten als mit Schlafen.

Was stört?

Interessant ist auch der Abschnitt, in dem die Studienteilnehmer gefragt wurden, was für Geräusche oder Dinge einen (positiven oder negativen!) Einfluss auf ihre Schlafqualität haben. Bei der Schlafzimmer-Atmosphäre ist vor allem die Raumtemperatur und die Art der Bettwäsche entscheidend, dicht gefolgt von einem Partner (33 Prozent schlafen besser) und einem regelmässigen Schlafrhythmus.

Einen besonders schlechten Einfluss auf die Schlafqualität haben Angst und Stress (44, respektive 41 Prozent) und Insekten im Schlafzimmer (ebenfalls 41 Prozent). Danach kommen körperliche Schmerzen oder Unwohlsein oder mangelnde Müdigkeit. Lustig: Während sich 30 Prozent vom Schnarchen des Partners gestört fühlen, gibt es doch tatsächlich zwei Prozent, bei denen die nächtlichen Geräusche des Partners einen positiven Einfluss auf den Schlaf haben.

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