Aktualisiert 12.11.2019 08:37

Skoda OctaviaDie Schweizer Nummer 1 legt in allen Belangen zu

In der Schweiz ist der Skoda Octavia die klare Nummer 1. Und der gestern enthüllte Nachfolger macht klar, dass sich daran wohl nichts ändern wird.

von
Thomas Geiger
12.11.2019
Moderne Eleganz: Der neue Skoda Octavia streckt sich nun auf 4,69 Meter Länge.

Moderne Eleganz: Der neue Skoda Octavia streckt sich nun auf 4,69 Meter Länge.

Skoda

Denn wenn der tschechische Vetter des VW Golf im Frühjahr als Kombi an den Start geht, dürfte es die Konkurrenz aus Korea, aus Frankreich und auch aus den eigenen Reihen noch ein bisschen schwerer haben. Denn mit nachgeschärften Proportionen und noch klareren Kanten wird der Octavia nicht nur eleganter, sondern er bietet auch sonst von allem ein bisschen mehr:

Noch einmal mehr Platz für Kind und Kegel, mehr Technik, mehr Finesse und mehr Details aus der Abteilung Simply Clever. Nur bei den Motoren marschiert Skoda in die Gegenrichtung und ist stolz auf bis zu 14 Prozent weniger Verbrauch.

Fast 4,7 Meter lang

In jeder Dimension noch einmal ein paar Millimeter gewachsen und mittlerweile 4,69 Meter lang, klopft der Octavia künftig lautstark an die Tür zur Mittelklasse – zumindest was das Platzangebot angeht. Denn selbst Erwachsene können im Fond jetzt bequem sitzen und der Kofferraum war schon bislang der grösste der Klasse und legt nun sogar noch einmal 30 Liter auf 640 Liter zu.

Aber vor allem bei Assistenz und Intelligenz macht der Bestseller einen grossen Sprung, bekommt Sicherheitssysteme wie einen Ausweichassistenten oder einen Ausstiegswarner und Infotainment-Lösungen wie ein grösseres Digitalcockpit mit optimiertem Online-Zugang und verbesserten Update-Optionen sowie erstmals ein Head-Up-Display.

Hoch hinaus mit dem Skoda Mountiaq

35 Lehrlinge der Skoda-Berufsschule präsentieren nach achtmonatiger intensiver Arbeit die Konzeptstudie Mountiaq – ein Pickup auf der Basis des Karoq.

Auch als Plug-in-Hybrid

Bei den Motoren bietet Skoda eine Spanne von zunächst 110 bis 245 PS an und stellt einen Effizienzgewinn von bis zu 14 Prozent in Aussicht. Genau wie VW startet dafür nun auch der Octavia mit Mildhybriden mit 48 Volt-Technik, die Diesel bekommen die neue Twindosing-Technik und stossen bis zu 80 Prozent weniger Stickoxide aus und zum ersten Mal wird es den Octavia auch als Plug-In-Hybriden geben. Ausserdem haben die Tschechen wieder eine CNG-Version (Gas) in der Pipeline, weil die schneller auf den niedrigeren CO2-Ausstoss einzahlt als jede andere Technologie.

Zeitloses Design

Doch so gründlich sich Skoda aus dem Modularen Querbaukasten in Wolfsburg bedient, so sehr drücken die Tschechen der Kompaktklasse im Konzern ihren eigenen Stempel auf. Das gilt für das Design, das ähnlich zeitlos und unvergänglich ist wie beim Golf, das gilt im Interieur zum Beispiel für das neue Lenkrad mit nur noch zwei Speichen und neuen, sehr unkonventionellen Bedienwalzen und das gilt natürlich vor allem für die Ideen aus der Abteilung Simply Clever, bei denen Skoda jetzt noch einmal nachgelegt hat. So gibt es künftig zum Beispiel für Dashcams auch eine USB-Buchse am Dachhimmel, die Taschen auf der Rückseite der Vordersitze bieten nun ein Fach fürs Handy und neben dem Regenschirm steckt in der Tür auf Wunsch auch ein Schneebesen.

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