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Die sechs besten Tipps für grüne Weihnachten

Dieses Jahr feiern wir grün – nachhaltig, umweltfreundlich und ressourcenschonend. Die besten Tipps.

von
Meret Steiger

Weisse Weihnachten war gestern – und zwar nicht nur, weil es an den Weihnachtstagen im Flachland meistens grün ist. Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und auch beim sinnlichsten Fest des Jahres wollen immer mehr Menschen auf ihren ökologischen Fussabdruck achten. Wir zeigen dir sechs Tipps, mit denen dein Weihnachten ein bisschen besser für den Planeten ist – und trotzdem genau so schön wie immer.

Weihnachtsbaum

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Ökologischer wird der Weihnachtsbaum, wenn man ihn im Topf mietet – oder einfach gleich ein anderes Gewächs schmückt, das man schon Zuhause hat.

Ökologischer wird der Weihnachtsbaum, wenn man ihn im Topf mietet – oder einfach gleich ein anderes Gewächs schmückt, das man schon Zuhause hat.

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Rund 1,5 Millionen Weihnachtsbäume werden in der Schweiz pro Jahr verkauft und bereits nach wenigen Tagen wieder entsorgt. Alternative: Ein Christbaum im Topf zur Miete. Noch besser: du schmückst deine Zimmerpflanze oder einen Baum im Garten.

Weihnachtsschmuck

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Christbaumschmuck muss nicht aus Plastik sein: Auch mit Stoff, Tannenzapfen, Äpfeln …

Christbaumschmuck muss nicht aus Plastik sein: Auch mit Stoff, Tannenzapfen, Äpfeln …

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… oder Holz kann man einen Baum wunderschön weihnachtlich schmücken.

… oder Holz kann man einen Baum wunderschön weihnachtlich schmücken.

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Lametta, beschichtete Christbaumkugeln und Silber- oder Goldspray – darauf kannst du gut verzichten. Und auf Plastik sowieso. Der Baum lässt sich nämlich auch mit bunten Stoffschleifen, Tannzapfen, Kastanien sowie getrockneten Orangenringen schmücken. Und mit roten Äpfeln, wie man das ursprünglich gemacht hat. Oder du hängst dir deine Weihnachtsguetsli an den Baum.

Kerzen

Es müssen nicht immer Kerzen sein, die sind nämlich meist alles andere als umweltschonend. Auch schön: LED-Lichterketten – und die Brandgefahr ist so auch gleich um ein vielfaches kleiner.

Es müssen nicht immer Kerzen sein, die sind nämlich meist alles andere als umweltschonend. Auch schön: LED-Lichterketten – und die Brandgefahr ist so auch gleich um ein vielfaches kleiner.

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Kerzen gehören unbedingt zur Adventszeit und zu Weihnachten. Doch leider bestehen sie häufig entweder aus Paraffin, also Erdöl. Oder sie basieren auf Palmöl von Monokultur-Plantagen. Deshalb solltest darauf achten, dass du Bio-Kerzen beispielsweise aus Bienenwachs kaufst. Oder du verwendest eine LED-Lichterkette, um Weihnachtsstimmung zu schaffen.

Trashwichteln

Anstatt etwas neues zu kaufen, verschenkst du beim «Trashwichteln» (Trash = Abfall) Dinge, die du bereits besitzt. 

Anstatt etwas neues zu kaufen, verschenkst du beim «Trashwichteln» (Trash = Abfall) Dinge, die du bereits besitzt.

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Das geht so: Erst werden Lose verteilt, wer wen in der Familie oder im Freundeskreis beschenkt. Statt aber Neues zu kaufen, wirst du selber kreativ und upcycelst bereits vorhandene Dinge. Upcycling-Ideen findest du reihenweise im Internet. Dann hübsch verpacken – fertig!

Verpackung

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Anstatt dem normalen Geschenkpapier könntest du dieses Jahr Zeitungen, Stoff oder einfach braunes, recyceltes Packpapier verwenden.

Anstatt dem normalen Geschenkpapier könntest du dieses Jahr Zeitungen, Stoff oder einfach braunes, recyceltes Packpapier verwenden.

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Langweilig müssen deine Geschenke deswegen keineswegs sein: Du kannst da Papier bemalen, bekleben oder mit Tannenzweigen verzieren.

Langweilig müssen deine Geschenke deswegen keineswegs sein: Du kannst da Papier bemalen, bekleben oder mit Tannenzweigen verzieren.

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Päckli muss schon sein an Weihnachten, schliesslich wollen wir ja was auspacken. Aber statt dem üblichen Geschenkpapier kannst du auch braunes Packpapier bunt bemalen oder Zeitungen bzw. Zeitschriften mit schönen Fotos zum Einpacken verwenden. Auch gut geeignet: Kalenderblätter. Oder du packst das Geschenk in Stoff, also zum Beispiel in ein Geschirrtuch, das der Beschenkte nachher weiterverwenden kann.

Weihnachtsessen

Beim Weihnachtsschmaus lieber auf saisonale und regionale Produkte setzen.

Beim Weihnachtsschmaus lieber auf saisonale und regionale Produkte setzen.

An Weihnachten kommt meist was Besonderes auf den Tisch. Das muss aber nicht zwingend von weit her transportiert werden. Ein feines Essen gelingt auch mit saisonalen und regionalen Produkten. Und die findest du nicht nur beim Grossverteiler, sondern auch beim Bauern im Hofladen.

Freust du dich schon auf Weihnachten und die Vorbereitungen für das Fest? Oder ist dir eigentlich schon alles zu viel und du bist froh, wenn endlich Januar ist? Erzähl es uns in den Kommentaren.

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