Streamingstarts April 2022: Die Serie «Shining Girls» will Gewalt an Frauen zum Gesprächsthema machen
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Streamingstarts April 2022Die Serie «Shining Girls» will Gewalt an Frauen zum Gesprächsthema machen

Elisabeth Moss spielt die Hauptrolle, ausserdem erkundet ein junger Amischer in Berlin ein neues Leben – das findest du diese Woche neu auf den Streamingdiensten.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Shining Girls».

Apple TV+

Darum gehts

  • Hier erfährst du, was es sich diese Woche zu streamen lohnt.

  • Elisabeth Moss will einen zeitreisenden Serienmörder fangen.

  • Ein jugendlicher Amischer erlebt die Welt zum ersten Mal ausserhalb seiner Religionsgemeinschaft.

«Shining Girls»

Vor sechs Jahren ist die Archivarin Kirby (Elisabeth Moss) knapp dem Tod entkommen: Sie wurde von einem Mörder attackiert, konnte allerdings fliehen.

Seither verändert sich ihr Alltag ständig, die Gesichter von Vertrauten scheinen sich die ganze Zeit zu wandeln. Was genau geschehen ist, versucht Kirby zu verdrängen. Bis sie auf einen Mordfall trifft, der Ähnlichkeiten mit ihrem traumatischen Erlebnis aufweist.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

Zeitreisender Serienmörder

Für Kirby ist klar: Der Täter muss zur Verantwortung gezogen werden. 

Dabei kommen bei ihr allerdings immer mehr Erinnerungen an die Attacke an die Oberfläche und es sieht alles danach aus, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der durch die Zeit reist und auf eine spezifische Gruppe von Frauen abzielt.

Über Gewalt an Frauen sprechen

Die Thrillerserie basiert auf dem titelgebenden Bestseller-Roman von Lauren Beukes, die die Adaption auch mitproduziert hat. Auf den Screen gebracht wurde die Geschichte von der Showrunnerin Silka Luisa. 

Beukes erklärt gegenüber «The Citizen», dass die Serie Gespräche über Gewalt an Frauen und damit verbundene Traumata anregen soll. «Ich hoffe, dass das Publikum sich angesprochen fühlt und dass die Serie, auch wenn sie Science-Fiction-Elemente beinhaltet, authentisch wirkt», sagt sie bei «Hidden Remote». 

«Shining Girls» gibts ab dem 29. April auf Apple TV+.

«Rumspringa»

«Du musst dein Leben geniessen, dich ausprobieren, Mann.» Keine Frage: Was der Berliner Alf (Timur Bartels) als Lebensmotto verfolgt, ist ein wichtiger Bestandteil vom Jungsein. Jacob (Jonas Holdenrieder) hört das allerdings zum ersten Mal.

Er ist jung und amisch – ein Rumspringa. So werden jugendliche Amische in der Religionsgemeinschaft genannt, bevor sie sich entscheiden, ob sie ihr Leben weiterhin als Amische verbringen wollen. 

Jacob in Berlin

In dieser Zeit dürfen die Jugendlichen die Welt ausserhalb der amischen Community kennenlernen: Das heisst, es gibt viel Raum, um herauszufinden, wie sich das Leben fern von der Gemeinschaft, in der sie aufgewachsen sind, abspielt.  

Dazu zieht es Jacob nach Berlin. Dort wird er durch Alfs Hilfe ins Grossstadt-Leben eingeführt: Er spürt zum ersten Mal, was es heisst, verliebt zu sein, erlebt seine erste Party und hat Sex.

«Rumspringa» gibts ab dem 29. April auf Netflix.

Der Trailer zu «Rumspringa». 

Netflix

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