«Die Situation bei Randy war lebensbedrohlich»
Aktualisiert

«Die Situation bei Randy war lebensbedrohlich»

Nach der notfallmässigen Entfernung der Milz befindet sich Randy Krummenacher im Spital von Sanlúcar de Barrameda, einer kleinen Hafenstadt in der Nähe von Jerez. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, die Situation war aber lebensbedrohlich.

von
Jörg Caluori
Jerez

«Die Ärzte sind zufrieden mit dem Heilungsverlauf. Sie konnten wirklich kaum begreifen, dass Randy nach seinem Mountainbike-Unfall vom Ostermontag noch hierher gereist ist», erklärte Harald Bartol, Krummenachers Teamchef, gegenüber 20minuten.ch. «Die Milz von Randy Krummenacher war in voller Länge durchgerissen. Er muss unheimliche Schmerzen ausgehalten haben, denn bei einem Milzriss tritt meist viel Blut in den Bauchraum aus. Die Ärzte von Krummenacher sprachen von über einem Liter. Bei Randy war die Situation lebensbedrohlich. Gemäss Aussagen der Ärzte verdankt Randy seiner guten physischen Konstitution, dass es glimpflich abgelaufen ist.»

Krummenacher muss mindestens eine Woche im Spital bleiben. Teamchef Bartol ist sich aber sicher: «Wie ich Randy kenne, wird er im übernächsten Rennen wieder dabei sein wollen.»

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