Sauber-Pilot Hülkenberg: «Die Situation ist nicht zufriedenstellend»

Aktualisiert

Sauber-Pilot Hülkenberg«Die Situation ist nicht zufriedenstellend»

Für Nico Hülkenberg ist sein Engagement bei Sauber bisher eine Enttäuschung. Für die zweite Saisonhälfte hat der Deutsche aber noch Hoffnung.

Im vergangenen Herbst hatte Nico Hülkenberg die Herausforderung bei Sauber angenommen, weil er beim Zürcher Rennstall bessere Perspektiven als bei Force India sah. Bei Saisonhalbzeit fällt die Bilanz des Deutschen allerdings «nicht zufriedenstellend» aus.

In einem Interview mit der deutschen Nachrichtenagentur DPA räumte Hülkenberg ein, mit den bislang erreichten sieben Punkten «nicht zufrieden und auch nicht glücklich» zu sein. «Die Ansprüche sind schon höher, vor allem nach dem letzten Jahr für Sauber», sagte der 25-Jährige vor dem zehnten Grand Prix der Saison in Mogyorod bei Budapest. «Dieses Jahr ist unser Auto leider nicht stark genug. Wir haben da ein paar Schwächen, die wir beheben müssen, um mehr zu erreichen. Wir sind da gerade in einem Prozess drin, aber das ist nicht einfach und geschieht auch nicht über Nacht.»

Mit Update nach Ungarn

Die derzeitige Situation sei für ihn nicht einfach, so Hülkenberg. Aber es sei auch eine Erfahrung, die ihn präge. Die Hoffnungen ruhen nun auf der zweiten Saisonhälfte: «Wir bringen jetzt ein Update nach Ungarn. Ich hoffe, dass wir einen Schritt machen, aber wie sich die Kräfteverhältnisse verschieben, ist alles Spekulation.»

In den vergangenen beiden Rennen in Silverstone und auf dem Nürburgring konnte Hülkenberg dank starken Schlussphasen jeweils einen WM-Punkt erkämpfen. Mit lediglich sieben Zählern liegt der ambitionierte Deutsche derzeit aber lediglich im 15. Rang der Fahrer-Wertung. Dies ist für ihn umso enttäuschender, weil sein bisheriger Arbeitgeber Force India dank elf Top-10-Klassierungen bereits 59 Punkte auf dem Konto hat.

(si)

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