Schätze der Natur: Die skurrilsten neu entdeckten Arten
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Schätze der NaturDie skurrilsten neu entdeckten Arten

Zwei Millionen Arten von Lebewesen kennt die Wissenschaft. Und jedes Jahr kommen neue hinzu. Die skurrilsten Arten von 2015 würdigen die Forscher nun mit einer Top-Ten-Liste.

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Vielleicht die schönste der neuen Arten lebt im Meer vor Japan und ist nur 17 bis 28 Millimeter gross: Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke in Rot, Blau, Weiss oder sogar Gold. Die neue Art erlaubt auch einen Einblick in die Lebensweise der Seeschnecken - inklusive ihres komplizierten Verdauungssystems.

Vielleicht die schönste der neuen Arten lebt im Meer vor Japan und ist nur 17 bis 28 Millimeter gross: Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke in Rot, Blau, Weiss oder sogar Gold. Die neue Art erlaubt auch einen Einblick in die Lebensweise der Seeschnecken - inklusive ihres komplizierten Verdauungssystems.

Der Dinosaurier Anzu wyliei lebte mit Tyrannosaurus rex und Triceratops, baute Nester, brütete Eier aus und hatte eine Art Schnabel sowie hohle Knochen. An Armen und Schwanz soll er Federn gehabt haben. Die flugunfähigen Tiere, deren Fossile in Dakota gefunden wurden, waren 3,50 Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer. Spitzname: «Das Huhn aus der Hölle».

Der Dinosaurier Anzu wyliei lebte mit Tyrannosaurus rex und Triceratops, baute Nester, brütete Eier aus und hatte eine Art Schnabel sowie hohle Knochen. An Armen und Schwanz soll er Federn gehabt haben. Die flugunfähigen Tiere, deren Fossile in Dakota gefunden wurden, waren 3,50 Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer. Spitzname: «Das Huhn aus der Hölle».

Eine «Koralle» am Berghang: Balanophora coralliformis. Diese Pflanze hat lange Äste und eine überirdische Wurzelknolle. Ihr Aussehen erinnert an eine Koralle. Trotz des bizarren Äusseren war sie lange dem Blick der Forscher verborgen. Denn es gibt nur wenige von ihnen - gezählt wurden etwa 50 Pflanzen - und diese nur in Höhen zwischen 1500 und 1700 Metern an einem Berghang auf der philippinischen Insel Luzon.

Eine «Koralle» am Berghang: Balanophora coralliformis. Diese Pflanze hat lange Äste und eine überirdische Wurzelknolle. Ihr Aussehen erinnert an eine Koralle. Trotz des bizarren Äusseren war sie lange dem Blick der Forscher verborgen. Denn es gibt nur wenige von ihnen - gezählt wurden etwa 50 Pflanzen - und diese nur in Höhen zwischen 1500 und 1700 Metern an einem Berghang auf der philippinischen Insel Luzon.

Leonardo L. Co

Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie viele Lebewesen sich auf der Erde tummeln. Immerhin zwei Millionen Arten sind bekannt. Doch Forscher vermuten, dass die meisten Spezies auf der Erde noch gar nicht entdeckt sind. Tatsächlich kommen Jahr für Jahr neue Arten hinzu. Darunter sind auch Tiere und Pflanzen, die Wissenschaftler in Erstaunen versetzen.

Die State University of New York in Syracuse im Norden des US-Bundesstaates veröffentlicht jedes Jahr die Top Ten der bizarrsten Arten des Jahres. Welche das im Jahr 2015 sind, sehen Sie in der Bildstrecke oben. (fee/sda)

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