Generationenwechsel: Die Solothurner Filmtage haben eine neue Chefin
Aktualisiert

GenerationenwechselDie Solothurner Filmtage haben eine neue Chefin

Die erst 33-jährige Seraina Rohrer wird neue Direktorin der Solothurner Filmtage. Die ehemalige Leiterin des Pressebüros vom Filmfestival Locarno ist die erste Frau an der Spitze der Filmtage.

Die 33-jährige Seraina Rohrer tritt die Nachfolge von Ivo Kummer (kleines Bild) an.

Die 33-jährige Seraina Rohrer tritt die Nachfolge von Ivo Kummer (kleines Bild) an.

Generationenwechsel bei den Solothurner Filmtagen: Die 33-jährige Filmwissenschaftlerin Seraina Rohrer wird als Nachfolgerin von Ivo Kummer Direktorin der Werkschau des Schweizer Films.

Rohrer leitete zuvor mehrere Jahre das Pressebüro des Filmfestivals Locarno. Das letzte Jahr verbrachte sie in Los Angeles und Mexiko, wo sie eine Dissertation zum Thema «Transnationale Low-Budget-Produktionen» verfasste.

Erste Frau an der Spitze des Festivals

Rohrer ist die erste Frau an der Spitze des 1966 gegründeten Festivals. Trotz der langen Geschichte der Solothurner Filmtage hat sie auch bloss zwei Vorgänger: Festivalgründer Stephan Portmann sowie Ivo Kummer, der Anfang August seine neue Stelle als Leiter der Sektion Film im Bundesamt für Kultur (BAK) antritt.

Kummer leitete die Solothurner Filmtage seit 1989. Die Werkschau des Schweizer Films ist unter seiner Ägide beständig gewachsen; mittlerweile lockt die Veranstaltung 55 000 Besucherinnen und Besucher an. (sda)

Deine Meinung