Aktualisiert 08.02.2010 20:34

BernDie Sporthauptstadt macht sich fit für die EM

350 Tage vor der Eiskunstlauf-EM fiel gestern der Startschuss für die Vorbereitungen. Und schon gibt es neue Ideen, wie Bern zum

von
Patrick Marbach

Top-Sportaustragungsort werden könnte.

Stapi Alexander Tschäppät träumt von einem Skirennen in der Stadt: «Vom Rosengarten zum Läuferplatz könnte man einen Slalom durchführen.» Zwischen den Weltcups am Chuenisbärgli und am Lauberhorn weilten die Skiasse sowieso im Kanton. Auf Tschäppäts Wunschliste stehen zudem das Eidgenössische Schwingfest, ein Triathlon, ein internationales Mountainbikerennen am Gurten, ein grosses Volleyballturnier und ein Kletter-Event.

Neben diesen vage angedachten Projekten geht es jetzt aber vor allem um die Vorbereitungen für die Eiskunstlauf-EM, die vom 24. bis zum 29. Januar 2011 in der PostFinance- Arena stattfindet. Der Stadtrat hat dafür einen Kredit von einer halben Million Franken gesprochen und geht davon aus, dass sich der Kanton mit der gleichen Summe beteiligen wird. Dafür kann die Stadt mit 30 000 Hotelübernachtungen, TV-Übertragungen in 35 Länder und einem entsprechenden Imagegewinn rechnen. An der letzten EM in Tallin konnte sich Tschäppät ein Bild von der treuen Fangemeinde machen: «Der Frauenanteil ist gross, besonders aus Frankreich und Italien sind viele angereist.»

Das Stadion wird für die EM auf 8000 Sitzplätze verkleinert. Ein Public Viewing ist nicht vorgesehen.

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