Isola Vulcanelli: Die Stadt am Rhein erhält ihre Insel
Aktualisiert

Isola VulcanelliDie Stadt am Rhein erhält ihre Insel

Nach einer intensiven Umbauphase öffnet am Freitag die Isola Vulcanelli ihre Tore im früheren Wagenmeister in Basel. Programmleiter Raphael Pfister gibt Auskunft.

von
Thomas Nagy

Welche Idee steckt hinter der Isola Vulcanelli?

Raphael Pfister: Basel soll einen neuen Kulturort für Populärmusik erhalten, der sich durch sein Inselfeeling von anderen Clubs unterscheidet. Durch die Lage im hinteren Teil des NT-Areals haben wir das Glück einer tollen Umgebung, die abgeschieden, aber auch urban ist.

Was wurde an den Räumlichkeiten verändert?

Wir haben die Innen­wände herausgerissen, sodass die Location jetzt aus ­einem grossen Raum besteht. Dazu wurden funktionierende WCs und eine schöne Bar gebaut. Und nicht zuletzt umgibt ein Steg das ganze Gebäude, auf dem Strandkörbe stehen, daher auch der Name Isola – Insel.

Was ist deine musikalische Vision für diesen Ort?

An erster Stelle steht für mich, dass wir eine möglichst grosse Bandbreite an Sounds aus der heutigen Clubkultur bieten. Es soll ein Ort werden, der allen offensteht und nicht von einer bestimmten Szene in Beschlag genommen wird.

Hast du dir Ziele gesetzt, die du hier verwirklichen möchtest?

Ich habe das Gefühl, dass der Zugang zu geilen Lo­cations in dieser Stadt für junge DJs sehr schwierig ist. Deshalb habe ich mir zum Ziel gesetzt, eine spannende Mischung aus gestandenen Acts und Newcomern zum Markenzeichen der Isola zu machen.

Startschuss

Am Freitag Abend geben die DJs Lamosh273 und Der Kandidat den passenden Startschuss für die Isola Vulcanelli mit ihrer Partyreihe Music Factory ab, bei der sie Wildstyle von den 50s bis heute spielen. Morgen steht dann Funk mit den DJs City of Gold und Luxus auf dem Programm.

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