Die Stadt Bern im Fasnachtstaumel
Aktualisiert

Die Stadt Bern im Fasnachtstaumel

Die Bundesstadt
in Narrenhand: Zehntausende Schaulustige säumten am Samstag die Strassen beim grossen Fasnachtsumzug, über 70 Guggen musizierten um die Wette.

Trotz winterlichen Temperaturen war die 23. Auflage der Berner Fasnacht ein Publikumserfolg. Zehntausende jubelten den Aare-Chesslern, Bäregrabeschränzern und Chrottegurglern zu. «Schade, dass die Fasnacht nur drei Tage dauert», bedauert René Münger aus Worb. Da lohne es sich gar nicht, ins Bett zu gehen.

Beliebte Fasnachtsthemen waren das Gemeinderats-Kabarett, die neuen Bundesräte und Chris von Rohrs «meh Dräck», als Anspielung auf Gemeinderat Tschäppäts Abfallpolitik. Fasnachtspräsident Christian Aebi

ist zufrieden mit dem närrischen Treiben und will jetzt «nur noch schlafen».

Der ganze Spuk endete in der Nacht auf Sonntag mit einem Häxesuppe-Essen auf dem Rathausplatz. Wehmütige können am

12. März im Hotel National die Fasnacht nochmal Revue passieren lassen.

Alessandro Meocci

Humorvolle Schnitzelbänke

«Wott är, wott är nümm, doch, är wott. Em Wasserfallen sys mediale Hüst und Hott. Är sorgi sech für d Stadt – aber wie mir gseh, vor allem für sys eigene Portmonnaie!»

«I bi e Superstar, holet mi hie use! Promis im Dschungel, es tuet üs gruuse. Mir hätte z’Bärn o no öppis Ekligs uf dr Liste: Göht i Erlacherhof ga usemiste!»

«Dir dörft zwar chlatsche, aber bitte nid lache: Dr Stapi, das mäldet hüt d’Polizei, fahrt jitz scho drissg Tag unfallfrei.»

«Das bim Ostring, wo bim Dürefahre usgseht wie Flugzüg-Hangare, das syge, seit me mir, Halle füre Klee. Aha, so Kunst-Triebhüser, wieni gseh.»

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