PC-Game: Die Stadt Grenchen erlebt Spinnen-Invasion
Aktualisiert

PC-GameDie Stadt Grenchen erlebt Spinnen-Invasion

Zum Glück nur im Spiel: Ein Gärtner hat ein PC-Game entwickelt, das eine Insektenplage simuliert.

von
Sophie Reinhardt/Stefanie Nopper

Riesige Spinnen, Moskitos und andere Krabbeltiere hausen in den leeren Strassen von Grenchen: Was sich wie ein Albtraum anhört, ist die Realität des Games «G-Town», das der Grenchner Tobias Strub in ­seiner Freizeit programmiert hat.

Nach Feierabend entwirft der Gärtner monströse Spinnen, die in den Strassen von Grenchen lauern. «Die Spieler müssen sich im Game durch die Uhrenstadt kämpfen und sich mit Bällen schiessend gegen überdimensionale Insek­ten wehren», erklärt der 30-Jährige. Zudem müsse man stets aufpassen, dass man nicht in deren Netzen kleben bleibe, welche die Strassen versperrten. «Etwa 3000 Stunden habe ich in den letzten drei Jahren für die Entwicklung aufgewendet», so Strub gegenüber dem «Grenchner Tagblatt».

Um eine möglichst originalgetreue Landschaft zu modellieren, fotografierte Strub die wichtigsten Gebäude der Stadt. So wurden die ­Kirche, die Grenchner Badi, der Flugplatz oder der Bahnhof ins Spiel integriert, damit sich der Gamer in Grenchen wähnt.

Inspiration fand Strub im australischen Busch: «Dort habe ich hand­grosse Spinnen gesehen – die haben mich fasziniert.» Fertig entwickelt ist das Spiel aber noch nicht. «Ich rechne noch mit viel Arbeit, bis es kostenlos im Netz heruntergeladen werden kann.»

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