Aktualisiert 21.08.2019 09:39

ZukunftspläneDie Super League soll erneut anders aussehen

Die Swiss Football League unterbreitet den Clubs Modus-Änderungen. Demnach könnten künftig zwölf Teams in der höchsten Liga spielen.

von
red
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Mehr Teams gleich mehr Kampf (wie hier YBs Fabian Lustenberger (r.) gegen Koro Kone von Servette): Die von der Liga angedachte Aufstockung der Super League hätte entsprechende Auswirkungen.

Mehr Teams gleich mehr Kampf (wie hier YBs Fabian Lustenberger (r.) gegen Koro Kone von Servette): Die von der Liga angedachte Aufstockung der Super League hätte entsprechende Auswirkungen.

Keystone/Peter Klaunzer
Doch vier Tage vor der Abstimmung bestätigte Markus Lüthi, Präsident des FC Thun und Gegner der Reform, dass die Modusänderung vorerst nicht kommen würde.

Doch vier Tage vor der Abstimmung bestätigte Markus Lüthi, Präsident des FC Thun und Gegner der Reform, dass die Modusänderung vorerst nicht kommen würde.

Keystone/Peter Schneider
Die Swiss Football League mit Präsident Heinrich Schifferle (l.) und CEO Claudius Schäfer, schlug eine Erweiterung der höchsten Spielklasse auf 12 Teams sowie einen zweistufigen Modus vor.

Die Swiss Football League mit Präsident Heinrich Schifferle (l.) und CEO Claudius Schäfer, schlug eine Erweiterung der höchsten Spielklasse auf 12 Teams sowie einen zweistufigen Modus vor.

Keystone/Marcel Bieri

Das Komitee der Swiss Football League (SFL) hat sich laut eines Communiqués erneut mit den Fragen einer idealen Struktur und dem besten Modus für die Super League und die Challenge League befasst. An der Generalversammlung am 22. November will die SFL den Clubs die Aufstockung in der höchsten Spielklasse auf zwölf Clubs und die Einführung eines zweistufigen Modus (inkl. Finalrunde) vorschlagen. In der zweithöchsten Liga (Challenge League) sollen künftig weiterhin zehn Vereine beim bereits bestehenden Modus antreten.

Bereits im Frühling dieses Jahres hatte eine Mehrheit der Clubs die SFL aufgefordert, die Diskussion über eine mögliche Aufstockung der Super League auf zwölf Mannschaften erneut aufzunehmen. Dies auch im Hinblick auf eine neue Vertragsphase betreffend der TV-Rechte, die ab der Saison 2021/22 eintritt. Bis zu diesem Zeitpunkt sehen die Clubvertreter den aktuellen Modus (Zehnerliga) als die beste Lösung.

Neu mit Final- und Platzierungsrunden

Neben der Erweiterung der Super League auf zwölf Clubs soll im November auch über die Einführung eines neuen Modus befunden werden. Dieser sieht 22 Qualifikationsrunden und eine zweite Phase mit sechs Finalrunden- sowie Platzierungsrunden-Teilnehmern vor, die dann je zehn Spiele bestreiten sollen. Nach den ersten 22 Runden könnten die Punkte halbiert werden. Der Letztplatzierte soll direkt in die Challenge League absteigen und der Club auf Rang 11 die Barrage gegen den Zweiten der unteren Liga bestreiten. Die Barrage war auf die Saison 2018/19 wieder eingeführt worden.

Für den Übergang ist die Saison 2020/21 vorgesehen, in der zwei Clubs direkt aus der zweithöchsten Liga in die Super League aufsteigen sollen. Der letzte Platz in der neuen Zwölferliga würde in einer Barrage (Hin- und Rückspiel) zwischen dem Zehntplatzierten der SL und dem Dritten der ChL ausgemacht. Aus der Promotion League gäbe es zwei zusätzliche Aufsteiger.

Servette ist nach sechs Jahren zurück in der Super League

Nach sechs Jahren in der Zweit- und Drittklassigkeit kehrt Servette ins Oberhaus des Schweizer Fussballs zurück. In der 33. Challenge-League-Runde siegen die Genfer daheim gegen Lausanne-Sport 3:1. (Video: SDA)

Die SFL strebt an der GV im November einen definitiven Entscheid an. Eine Zweidrittel-Mehrheit innerhalb der SFL ist für eine Annahme der Änderungen notwendig, zudem müssen sie auch Abteilungen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) befürworten und absegnen.

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