Sacha Inchik: Die Supernuss aus dem Amazonas
Aktualisiert

Sacha InchikDie Supernuss aus dem Amazonas

Fein, fit und Fairtrade: Eine jahrtausendealte Wunderpflanze erobert die Welt und rettet so die Bewohner des peruanischen Regenwaldes.

von
gss

Eine alte Wunderpflanze wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt, um als Superfood die Welt zu erobern und für faire Arbeitsbedingungen in den Anden zu sorgen. Dürfen wir vorstellen: Sacha Inchik.

Was wie ein Künstlername klingt, ist das neuste Powerfood aus der Amazonas-Region: «Sacha Inchik» bedeutet in der Sprache der Quechua Inka-Bergnuss. Eine Wunderpflanze, die schon von den Urvölkern für ihre Kräfte verehrt wurde. Mit dem Untergang der Inka-Kultur gingen aber auch die Kenntnisse über die Nuss für lange Zeit verloren. Erst vor ein paar Jahren stossen Forscher zufällig wieder auf das krautartige Gewächs und dessen Inhaltsstoffe.

Die Pflanze bietet ein ideales Verhältnis zwischen den Omega-Fettsäuren 3, 6 und 9. Diese Stoffe sind für ein gesundes Herz-Kreislauf-System unerlässlich. Normalerweise finden sich diese Fettsäuren vor allem in Fisch (Lachs, Thunfisch, Sardinen) oder Fischölkapseln. Aufgrund seines Geschmacks ist Fischöl aber nicht jedermanns Sache, auch überfischte Spezies, Antibiotika- oder Metallablagerungen stellen die Konsumenten vor Schwierigkeiten. Sacha Inchik bietet eine pflanzliche Alternative: Für den täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren genügen schon 30 Gramm der Nüsse.

Fein, fit und Faitrade

So vielfältig wie ihre Eigenschaften sind auch die Produkte: Aus den Samen wird ein grünes Öl gepresst, das im Gegensatz zum schnell verderblichen Leinöl (ebenfalls eine gute Omega-3-Quelle) sehr lange haltbar ist. Sein nussiges Aroma macht sich gut zu Salaten, Kartoffeln, Fisch und/oder Fleisch. In Peru wird es auch gerne zu Naturejoghurt gegessen. Aus dem Pulver, das bei der Ölgewinnung entsteht, lässt sich zudem ein Proteindrink mit allen neun essentiellen Aminosäuren zubereiten. Und auch eine glutenfreie Nuss-Pasta ist erhältlich.

Fit werden und Gutes tun: Die Produkte schmecken nicht nur, sie unterstützen auch die ländliche Bevölkerung des Regenwaldes. Die peruanische Regierung fördert zusammen mit dem schweizerischen Seco die nachhaltige Nutzung der Pflanze, um neue Einkommensmöglichkeiten für ärmere Regionen zu schaffen. Hier werden die Produkte vom Schweizer Unternehmen «BergOlio» vertrieben. Das Unternehmen setzt sich zusammen mit den Organisationen für den Erhalt des Regenwaldes und faire Arbeitsbedingungen in der Region ein. Insgesamt werden 150 Familien in fünf Kooperativen unterstützt. So wird ein geregeltes Lebenseinkommen ermöglicht und nebenbei der illegale Anbau von Koka-Pflanzen in der Region verdrängt.

www.bergolio.ch

Die Peruanerin Mercedes Durrer hat sich aus Liebe zu ihrer Heimat auf den den Vertrieb von Sacha InchiK in der Schweiz spezialisiert. Ihr Ziel ist es, mit fairem Handel von nachhaltigen Produkten mitzuhelfen, die Lebensgrundlage der Produzenten im Andenraum und Amazonasgebiet zu verbessern.

www.bergolio.ch

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