Klimatag in Bern - Die Swisscom spart CO₂ und sammelt Green Points
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Klimatag in BernDie Swisscom spart CO₂ und sammelt Green Points

Am ersten nationalen Klimatag lancierte die Swisscom die Swiss Climate Challenge. Dutzende Expertinnen und Experten widmeten sich auf dem Bundesplatz der Nachhaltigkeit.

von
Carla Pfister
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Die Swisscom lancierte die erste nationale Swiss Climate Challenge.

Die Swisscom lancierte die erste nationale Swiss Climate Challenge.

20min/Simon Glauser
Swisscom-CEO Urs Schaeppi reiste auf einem fünfsitzigen Tandem an.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi reiste auf einem fünfsitzigen Tandem an.

20min/Simon Glauser
Mit dabei waren Rapper Stress….

Mit dabei waren Rapper Stress….

20min/Simon Glauser

Darum gehts

  • Am Donnerstag fand der erste nationale Kimatag statt.

  • 40 Expertinnen und Experten sprachen dort über klimarelevante Themen.

  • Die Swisscom lancierte die grösste Schweizer Klima-Challenge.

Der erste nationale Klimatag fand auf dem Bundesplatz in Bern statt: Über 40 Expertinnen und Experten sprachen über Nachhaltigkeit in den verschiedensten Bereichen: vom Shopping übers Wohnen bis hin zur klimafreundlichen Finanzwirtschaft.

Lanciert wurde der Klimatag von der Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE Suisse. Verschiedene Unternehmen unterstützten den Event, unter anderem die Swisscom.

Mit Stress auf dem Tandem

Swisscom-CEO Urs Schaeppi reiste auf einem fünfsitzigen Tandem an: So holte er beim historischen Swisscom-Gebäude an der Genfergasse 14 zwei überraschte Swisscom-Lernende ab. Zu dritt sammelten sie den Rapper Stress und Skistar Corinne Suter ein. Alle fünf radelten gemeinsam zum Bundesplatz, wo die Lernenden dem Klimatag-Komitee ein Bäumchen aus einem Aufforstungsprojekt übergaben.

Anlässlich des Klimatages startet die Swisscom die Swiss Climate Challenge. Eine eigens dazu entwickelte App ermöglicht es, die eigene Mobilität und den damit verbundenen Klimafussabdruck zu verfolgen, vergleichen und verbessern. Auf motivierende Weise will die Swisscom so für Privatpersonen und Unternehmen einen Anreiz schaffen, ihren CO2-Ausstoss zu verringern. Je mehr CO2-Ausstoss die App-Nutzerinnen und -Nutzer vermeiden, desto mehr Green Points sammeln sie.

Grösste Schweizer Klima-Challenge

Die Swisscom setze sich seit 20 Jahren für Nachhaltigkeit ein, sagt Swisscom-CEO Urs Schaeppi. Man wolle auch über die Unternehmensgrenzen hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: «Im Zentrum stand die einfache Idee, mit Hilfe einer App den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Wir wollen ab heute bis Ende Juni möglichst viele Menschen für die bisher wohl grösste Schweizer Klima-Challenge motivieren und gemeinsam 100'000 Green Points sammeln», so Schaeppi. Pro gesammelten Point wolle die Swisscom einen Franken an zertifizierte Klimaschutzprojekte spenden.

100 Elektrofahrzeuge

Zwar spare das Unternehmen bereits heute mehr CO2 ein, als es ausstosse, so Schaeppi. «Trotzdem können und wollen wir uns weiter verbessern. Als eines der ersten Unternehmen der Schweiz, schaffen wir dieses Jahr 100 Elektrofahrzeuge für unsere Firmenflotte an und stellen schrittweise komplett auf E-Autos um.» Auch die Lieferanten wolle man künftig noch stärker in die Klima-Pflicht nehmen.

Die Kunden und Kundinnen werden ebenfalls zum mitmachen animiert: Den alten Handys ihrer Kundschaft will das Telekommunikationsunternehmen eine verlängerte Lebensdauer ermöglichen. «Sie können ihr altes Gerät verkaufen, reparieren oder für einen guten Zweck verschenken. Den Erlös spenden wir an SOS-Kinderdorf.» Zudem verkaufe man seit Kurzem auch wiederaufbereitete Smartphones, sagt Schaeppi.

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