Aktualisiert 11.06.2008 21:23

Die Thuner Jungpolitiker wollen endlich wieder feiern

Thun soll wieder rocken: Vier Jungpolitiker wollen mit einer Petition die Partystimmung zurück ins Oberland bringen.

von
Nora Camenisch

Erst vor kurzem haben Nachtschwärmer aus der ganzen Schweiz noch in der legendären Selve getanzt – heute ist die einstige Partymeile eine riesige Baustelle. Die festfreudigen Teens drängen nun in die Innenstadt – Knatsch mit Anwohnern und patrouillierenden Sicherheitsleuten am Wochenende ist gang und gäbe.

Damit die Langeweile und der dadurch entstandene Stunk bald ein Ende haben, sehen vier Thuner Jungpolitiker nur eine Lösung: Es müssen mehr Clubs her.

Nora Läng (Juso), Rahel Wenigerkind (Jungfreisinn), Lukas Lanzrein (JSVP) und Adrian Durtschi von der Unia wollen mit der Petition «Thun rockt» erreichen, dass die Stadt nach Lösungen gegen die Ausgehflaute sucht. «Sie soll bis Anfang 2009 eine Strategie vorlegen, wie es weitergeht», so Durtschi. Lukas Lanzrein geht einen Schritt weiter: «Das Armeegelände oder die Seestrasse wären eine Möglichkeit, um neue Lokale zu schaffen.» Doch dem JSVPler ist klar, dass die Suche nach einem Standort schwierig werden dürfte. «Es gibt einen Kern von Leuten, die gegen alles schimpfen.»

Die Jungpolitiker wollen ihre Petition im Herbst einreichen. «Unser Ziel sind 2000 Unterschriften», sagt Nora Läng.

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