Supermärkte gehen viral - Die Tiktok-Community feiert Aldi, Coop und Migros
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Supermärkte gehen viralDie Tiktok-Community feiert Aldi, Coop und Migros

Viele Unternehmen, auch in der Schweiz, werden immer mehr auf Social Media Plattformen aktiv. Mit kreativen Inhalten sind vor allem Supermärkte auf Tiktok nun ganz vorne mit dabei. Userinnen und User sind von den unterhaltsamen Videos begeistert.

von
Alexandra Scheibler
Neben kreativen Beispielen von Aldi und Edeka aus Deutschland, nutzen auch Schweizer Händler, wie zum Beispiel Migros, immer häufiger die sozialen Medien.

Neben kreativen Beispielen von Aldi und Edeka aus Deutschland, nutzen auch Schweizer Händler, wie zum Beispiel Migros, immer häufiger die sozialen Medien.

Tiktok Screenshot/migros

Darum gehts

  • Immer mehr Schweizer Unternehmen sind auf Social Media zu finden.

  • Migros, Aldi und Coop produzieren jetzt aktiv ihren Content auch auf Tiktok.

  • Durch den ungezwungenen Content haben die Followerinnen und Follower nicht das Gefühl, dass sie Werbung sehen.

Der Hype um Tiktok ist da. Neben vielen Userinnen und Usern der App, tummeln sich mittlerweile auch diverse Unternehmen, die bei der kreativen Content Creation mitmischen, wie zum Beispiel Lebensmittelgeschäfte wie Aldi, Coop und Migros.

Das Interesse von Unternehmen für die sozialen Medien wächst stetig, denn sie erkennen das Potenzial und versuchen immer wieder neue Strategien zu finden um ihre Community auch digital zu unterhalten. Um die junge Zielgruppe zu erreichen und mit ihnen zu interagieren, posten auch die Mitarbeitenden der verschiedenen Supermarkt-Ketten sehenswerte Videos auf Tiktok.

Aldi Süd geht in Deutschland viral

In Deutschland feiert Aldi Süd den Advent auf Tiktok. Gleich 24 Influencer machen bei “Aldiventskalender” mit. Seit 1. Dezember und bis zum 24. Dezember posten Influencerinnen und Influencer täglich ihre Tiktok Videos. Jeder Influencer und jede Influencerin darf freiwillig entscheiden, was sie auf Tiktok posten.

«Den Creator:innen ganz bewusst kreative Freiheit zu geben, ist das wichtigste Erfolgsmerkmal von guter Kommunikation auf Tiktok», sagt Christoph Hauser, Director Customer Interaction bei Aldi Süd. Die Anzahl der Followerinnen und Follower auf der Aldi Tiktok-Seite steigt jeden Tag. Zudem hat Aldi auch Videos in Zusammenarbeit mit den Influencern Tim Schäcker und Bene Schulz von den «Elevator Boys» auf Tiktok gepostet. Der Aldi-Spot mit den Jungs sorge insbesondere bei Frauen für starke Begeisterung.

Es gibt auch Schweizer Beispiele

Unternehmen wie Migros und Coop erkennen, dass sie mit Tiktok einem weltweiten Publikum ihre Produkte präsentieren können, indem sie witzige, informative und emotionale Kurzvideos posten. Die Hochschule Luzern zeigte in einer Studie, dass Schweizer Unternehmen, die eine Tiktok Seite haben und regelmässig Content produzieren, noch überschaubar sind. Dies hat sich während der Covid19-Pandemie ein wenig gewandelt.

Migros

Die Tiktok-Seite von Migros hat bereits 38,7 Tausend Followerinnen und Follower. Verschiedene Videos zum Einkaufstag werden auf der Seite gepostet. Lustige Einkaufsszenen werden dargestellt, wie zum Beispiel was passiert, wenn man mit seiner Mutter einkaufen geht, wenn man zu viele Produkte in den Armen balanciert ohne einen Korb zu nehmen, oder auch das Gefühl, wenn man endlich mal die Einkaufstaschen nicht zu Hause vergessen hat. Migros erreicht mit seinen unterhaltsamen Videos durchschnittlich eine halbe Million User und Userinnen. Zudem hat die Migros auch ein Video in Zusammenarbeit mit dem Comedian und Influencer Zeki platziert. In dem Video wird Zekis Sucuk vorgestellt, eine Produktkooperation zwischen Migros und dem bekannten Schweizer Influencer.

Coop

Auch Coop macht auf Tiktok mit. Mit den Videos des Tiktok-Accounts erreicht Coop auch regelmässig im Durchschnitt eine halbe Million Views. Auch auf diesem Account werden Alltagssituationen beim Einkaufen in einer lustigen Art inszeniert. Zudem erstellen Mitarbeitende auch die verschiedensten Videos, indem sie neue Tiktok-Trends in den Coop-Supermärkten nachmachen. Durch den ungezwungenen und organischen Content haben die Followerinnen und Follower nicht das Gefühl, dass ihnen Werbung angezeigt wird.

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