Aktualisiert 08.02.2010 23:30

FoltermethodeDie Tochter mit Waterboarding bestraft

Ein US-Soldat konnte offenbar nicht mehr zwischen Krieg und Kinderzimmer unterscheiden.

Weil sich seine vierjährige Tochter das Alphabet nicht merken konnte, hatte er sie mit Waterboarding bestraft. Waterboarding ist eine Foltermethode, die die CIA etwa bei Guantànamo-Häftlingen angewendet hat: Dabei wird der Kopf des Opfers so lange unter Wasser gedrückt, bis es glaubt ertrinken zu müssen. Dass der 27-­Jährige dies auch mit seiner Tochter tat, fand seine Freundin heraus. Ihr fiel auf, dass das Mädchen beim Anblick von Wasser eine panische Angst zeigte. Als die Polizei schliesslich eingriff, gestand der Mann alles. Er war mit der Erziehung seiner Tochter überfordert, er hatte das Sorgerecht erst vor vier Wochen erhalten. Das Mädchen wird nun von Experten betreut. (20 Minuten)

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