28.02.2015 13:16

Vor dem Playoff-StartDie Topskorer treten an zum Duell

20 Minuten befragte die acht PostFinance-Topskorer der Playoff-Teilnehmer vor den Viertelfinals zu ihrer Serie, dem Gegner und den eigenen Chancen.

von
Marcel Allemann
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Roman Wick, ZSC Lions
Roman Wick, ZSC Lions

«Biel ist alles andere als ein Freilos»

Keystone/Steffen Schmidt
Pär Arlbrandt, EHC Biel
Pär Arlbrandt, EHC Biel

«Wir sind noch nicht zufrieden»

Keystone/Marcel Bieri
Martin Plüss, SC Bern
Martin Plüss, SC Bern

«Dem Goalie die Sicht nehmen»

Keystone/Alessandro Della Valle

Vor dem Auftakt in die alles entscheidende Phase der NLA traf man sich anlässlich der Topskorer-Ehrung nochmals im lockeren Rahmen – zum Apéro mit Häppchen. Dabei liessen die «Scharfschützen» der acht Teams die bisherige Saison Revue passieren und äusserten sich zum Viertelfinal-Gegner.

ZSC gegen Biel

Roman Wick: «Es gibt null Grund, Biel zu unterschätzen. Diese Mannschaft hat in dieser Saison allen gezeigt, was sie draufhat, auch uns dreimal besiegt und ist alles andere als ein Freilos. Uns erwartet eine hart umkämpfte Serie. Wir wissen, dass wir nun gegen die Bieler viel besser spielen müssen, vor allem auswärts haben wir gar keine gute Figur abgegeben.»

Pär Arlbrandt: «Wir haben die ZSC Lions zwar dreimal in dieser Saison bezwungen, aber wir sind uns bewusst, dass sie nun als Spitzenteam einen Gang hochschalten werden. Doch wir haben 25 Spieler in der Garderobe, die daran glauben, dass wir den Titelverteidiger ausschalten. Mit dem Erreichten sind wir noch nicht zufrieden – wir wollen mehr.»

Bern gegen Lausanne

Martin Plüss: «Allein schon unsere negative Saisonbilanz gegen Lausanne zeigt, wie gut der Gegner ist. Es wird eine enge Serie, mit knappen Resultaten und wenig Toren. Wichtig wird sein, dass auch wir defensiv stark spielen, gegen vorne konstant Druck machen, vor dem Tor versuchen, Cristobal Huet – wie allen guten Goalies – die Sicht zu nehmen und auf Rebounds lauern.»

Ossi Louhivaara: «Der ganze Druck liegt bei den Bernern. Alle erwarten, dass sie sich gegen uns durchsetzen, denn sie sind eines der besten Teams in der Liga. Wir dagegen haben nichts zu verlieren. Meine Teamkollegen waren letzte Saison gegen den ZSC bereits sehr nahe dran und jetzt wollen wir alle unbedingt einen Schritt weitergehen und die Halbfinals erreichen.»

Lugano gegen Genf

Fredrik Pettersson: «Wir kennen den Gegner sehr gut. Nur schon wegen der Playoff-Serie vor einem Jahr. Es werden auf jeden Fall sehr emotionale Spiele, aber ich mag das und freue mich darauf. Dass die Genfer mich hart angehen werden, dessen bin ich mir bewusst – ich erwarte auch gar nichts anderes. Wir werden gut vorbereitet in diese Serie steigen.»

Matt D'Agostini: «Lugano kann ein offensives Feuerwerk veranstalten. Unsere Aufgabe ist es nun, dies mit allen Mitteln zu verhindern. Die vier bisherigen Matches gegen Lugano haben mir sehr gefallen, es waren gute Spiele. Durch den Turniersieg am Spengler Cup wissen wir, dass wir jedes Team schlagen können. Das gibt uns einen zusätzlichen Vertrauensschub.»

Zug gegen Davos

Pierre-Marc Bouchard: «Das wird eine sehr ausgeglichene und knappe Serie zweier läuferisch sehr guter Mannschaften, die auch Tore schiessen können. Wir müssen gegen Davos clever agieren, vor allem auch dann, wenn wir nicht in Puckbesitz sind. Davos verfügt über ein sehr gutes Transition-Spiel, schaltet jeweils rasch um. Da darf

man nicht schlafen.»

Marcus Paulsson: «Ich erwarte eine sehr harte Serie mit engen Spielen und vielen Emotionen. Zug ist ein hart arbeitendes Team, das auch läuferisch sehr gut ist. Der Schlüssel für uns ist, dass unsere Offensive funktioniert. In den letzten Wochen haben wir uns damit etwas schwergetan, doch ich glaube daran, dass wir dieses Blatt nun wieder wenden können.»

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