18.07.2016 17:26

Bern

Die Tour de France ist ein Zuschauermagnet

Die Tour de France zieht viele Menschen aus dem In- und Ausland nach Bern. Einige halten bereits seit den frühen Morgenstunden die Stellung.

von
kaf
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Während der Tour de France in Bern versammeln sich viele Personen entlang der Rennstrecke.

Während der Tour de France in Bern versammeln sich viele Personen entlang der Rennstrecke.

Keystone/Lukas Lehmann
Besonders die Gebiete beim Bärengraben, ...

Besonders die Gebiete beim Bärengraben, ...

Keystone/Jean-christophe Bott
Aargauerstalden, ...

Aargauerstalden, ...

Keystone/Jean-christophe Bott

Bereits am Morgen versammeln sich in Bern die ersten Zuschauer, um die Fahrer der Tour de France anzufeuern. «Wir sind seit etwa halb zehn hier», sagt ein Pärchen. Mit Klappstühlen und einer grossen Kühlbox ausgerüstet warten sie beim Aargauerstalden auf das Velospektakel. Auch der Fabian-Cancellara-Fanclub hat den Aargauerstalden als geeigneten Standort ausgesucht – wenn auch deutlich früher: «Wir sind um 6.45 Uhr losgefahren, um halb acht waren wir in Bern», sagt ein Mitglied. Den Hang unter dem Rosengarten haben sie dekoriert, so steht dort unter anderem «Go Fabian Cancellara Go!» und «Danke Fabian», umrahmt von einem Herzen aus Schweizer Flaggen.

Auch im Wankdorf halten Velofans seit den Morgenstunden die Stellung. «Ich wollte den Aufbau der Zielgeraden nicht verpassen», sagt einer von ihnen. Je näher die geplante Ankunft der Fahrer rückt, desto mehr Leute versammeln sich entlang der Rennstrecke. «Ich schaue die Tour de France sonst immer im Fernsehen», sagt Stefan Suter aus Safenwil AG. «Wenn sie so nahe von Zuhause ist, schaue ich sie natürlich live an.» Auch Patrik Frieder aus Herzogenbuchsee ist extra für die Tour de France nach Bern gekommen – mit dem Velo: «Schliesslich sieht man das nicht alle Jahre.»

Auch Ausländer kommen extra nach Bern

Die Schweizer sind mit ihrer Begeisterung für die Tour de France in Bern nicht alleine: «Ich bin nur für die Tour de France nach Bern gekommen», sagt die Kolumbianerin Maria. Auch die Sabrina Kalkschmidt ist extra für das Rennen angereist. «Ich verbinde es aber gleich mit einem Urlaub», so die Österreicherin weiter. «In Bern ist es viel sympathischer als in Frankreich.» Denselben Plan hat auch eine irische Familie: «Wir gehen nach Mittwoch noch ein paar Tage in die Schweizer Berge.»

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