Frisuren-Trend: Der Pouf ist zurück

Matilda Djerf gilt bei vielen jungen Frauen als Stilikone – und trägt jetzt einen Pouf.

Matilda Djerf gilt bei vielen jungen Frauen als Stilikone – und trägt jetzt einen Pouf.

Instagram/Matildadjerf
Publiziert

Revival des PoufsDie Trendfrisur der 2000er ist aus der Versenkung zurück

In den frühen 2000ern trugen ihn viele täglich, dann verschwand er komplett. Doch es kommt, wie es kommen musste: Der Pouf ist wieder da.

von
Malin Mueller

Wohl kaum eine Frisur definiert die Anfänge der 2000er so stark wie der Pouf. Wenn du jetzt ein grosses Fragezeichen auf der Stirn hast – keine Panik. Der Name mag nicht geläufig sein, die Optik hingegen ist es sicher. Die aufgebauschte und mit massig Bobby Pins befestigte Partie am Vorderkopf war der Star der Stunde. Das gesagt, solltest du schon mal deine Haarklammern zusammensuchen, denn der Pouf kommt zurück!

Die Frisur war damals ein Favorit unter Promis: Lindsay Lohan, Paris Hilton, Ashley und Jessica Simpson, Beyoncé und die Olsen Twins kombinierten das Extra-Volumen zum Rossschwanz, zu Hochsteckfrisuren oder offenem Haar (Pluspunkte, wenn es zusätzlich mit dem Kreppeisen bearbeitet wurde). Die Liste liesse sich endlos weiterführen. Doch je mehr der Trend kopiert wurde, desto mehr wurde er zum Zeichen schlechten Geschmacks. Nach einigen Jahren verschwand er von der Bildfläche.

Das Comeback des Poufs

Doch jetzt, knappe 20 Jahre später, tauchen plötzlich Devon Carlson, …

… Vanessa Hudgens, …

… Jennifer Hudson …

… und Miley Cyrus in ihren Instagram-Feeds wieder mit Pouf auf.

Selbst Matilda Djerf, die für viele junge Frauen als ultimative Stilikone gilt, hat sich der Frisur bereits verschrieben.

Neu ist, dass der Fuss in Sachen Volumen etwas runter vom Gas darf. Locker nach hinten genommen wirkt der Look moderner und nicht ganz so gewollt wie in den 2000ern.

Wieso ist die Frisur zurück?

Was genau das Comeback ausgelöst hat, ist nicht ganz klar. Vielleicht ist die Generation Z gerade dabei, mit dem Mittelscheitel abzuschliessen, und sucht eine Übergangslösung. Vielleicht ist es der «Vintage-Charm», der überzeugt. Oder es ist etwas an der Theorie von @chuckscloset dran:

Sie denkt, das Comeback liegt an den Unmengen von Menschen, die sich in der Pandemie aus Langeweile Stirnfransen verpassten und diese nun wieder herauswachsen lassen. Die einfach nach hinten zu klippen, ist wohl die einfachste Möglichkeit, die Übergangsphase zu überstehen.

Was sagst du zur Rückkehr des Poufs? Bist du mit dabei? Oder findest du, die Frisur geht gar nicht? 

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