Aktualisiert 01.04.2010 16:04

NeuausrichtungDie UBS setzt auf superreiche Amerikaner

Die amerikanische Vermögensverwaltungssparte der UBS wird sich in den USA noch mehr als bisher auf reiche und ultrareiche Kunden in den Metropolen des Landes konzentrieren.

Die neue Strategie kommunizierte Robert McCann, Chef Wealth Management Americas, am Mittwoch an einer Mitarbeiterkonferenz. Kunden mit weniger als einer Millionen Dollar investierbarem Vermögen will die Bank weiterhin, aber mit weniger Aufwand betreuen, wie eine UBS-Sprecherin in New York ergänzte.

McCann, der im vergangenen Oktober zu der gerade in den USA mit Steuerskandalen belasteten UBS gekommen war, bekräftigte das Ziel, in drei bis fünf Jahren auf einen Sparten-Vorsteuergewinn von einer Milliarden Franken zu kommen.

Dafür habe das Geschäft mit rund 7000 Beratern auch die richtige Grösse, erklärte er weiter. Wealth Management Americas gilt als der viertgrösste Broker in den USA.

Die damit verbundenen Erwartungen erfüllten sich nie ganz und es gab immer wieder Spekulationen, UBS könnte die Sparte verkaufen oder abspalten. UBS hatte im Jahr 2000 die damalige PaineWebber Group für viel Geld übernommen.

(sda)

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