Aktualisiert 12.02.2015 05:54

Blutige Bilder

Die übelsten Sportler-Selfies aus dem Spital

Immer wieder verletzen sich Sportler schwer und zeigen die Bilder auf sozialen Kanälen. Nichts für schwache Nerven.

von
heg
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David Meyler, Fussballprofi bei Hull City, musste am letzten Wochenende doppelt einstecken. Gegen Arsenal verlor Hull 1:3 und Meyler kassierte ein blaues Auge, das sich sehen lassen kann.

David Meyler, Fussballprofi bei Hull City, musste am letzten Wochenende doppelt einstecken. Gegen Arsenal verlor Hull 1:3 und Meyler kassierte ein blaues Auge, das sich sehen lassen kann.

Der englische Stürmer Andy Carroll musste sich nach einer Bänderverletzung im linken Knie einer grösseren Operation unterziehen. Nach der Operation postete er verschiedene Bilder seiner frischen Narben auf Instagram.

Der englische Stürmer Andy Carroll musste sich nach einer Bänderverletzung im linken Knie einer grösseren Operation unterziehen. Nach der Operation postete er verschiedene Bilder seiner frischen Narben auf Instagram.

Der Tscheche Ondrej Bank stürzt an der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek in der Kombinations-Abfahrt schwer. Er kommt mit einer Gehirnerschütterung und Schürfwunden relativ glimpflich davon.

Der Tscheche Ondrej Bank stürzt an der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek in der Kombinations-Abfahrt schwer. Er kommt mit einer Gehirnerschütterung und Schürfwunden relativ glimpflich davon.

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Eines vorneweg: Wenn Sie kein Blut sehen können, vergessen Sie diese Geschichte gleich wieder. Denn Sportler, die sich schwer verletzen, folgen immer mehr einem Trend. Sie stellen Bilder aus dem Spitalbett oder von ihren Wunden auf soziale Kanäle.

Der tschechische Skifahrer Ondrej Bank stürzte in der WM-Super-Kombi-Abfahrt schwer. Er lag mehrere Minuten bewusstlos im Zielraum und bekam später im Spital die Diagnose einer Hirnerschütterung.

Bank postete kurze Zeit später ein Foto, das ihn mit Schürfwunden im Gesicht im Spitalbett zeigt. Sein Kommentar dazu: «Uff. Es geht mir den Umständen entsprechend gut.»

Auch Bode Miller kam an der Ski-WM zu Fall. Im Super-G zog er sich bei seinem Sturz eine üble Schnittwunde am Unterschenkel zu. Er liess die Welt daran teilhaben, dass diese mit rund 50 Stichen genäht werden musste. «Wenn man die innen auch zählt», ergänzt Miller.

Millers Frau Morgan Beck weiss auch, wie sich ein Spitalbesuch anfühlt. 2012 musste sie ein übles blaues Auge behandeln lassen. Sie zog sich die Verletzung beim Golfen zu. Ihr Mann schlug ihr einen Ball ins Gesicht. Beck verzieh ihm jedoch. «Ich liebe ihn immer noch. Aber autsch.»

Michael Del Zotto, Eishockeyprofi der Philadelphia Flyers, musste sich auch schon eine Wunde mit 50 Stichen nähen lassen. Davon gibt es kein Bild. Im Januar wird Del Zotto während eines Spiels von einer Schlittschuhkufe am Hals getroffen und erleidet eine böse Schnittwunde. Dies hält er bildlich fest. Der Cut muss mit 20 Stichen genäht werden. «Ich bin zuerst weitergefahren. Erst als ich das Blut sah, ging ich vom Eis», schreibt Del Zotto.

Auch Mitch Callahan ist Hockeyprofi. Im April 2014 wird er während einer Partie von einem Teamkollegen abgeschossen. Der Puck schlägt im Gesicht ein, Callahan verliert mehrere Zähne und macht noch in der Kabine ein Selfie.

Wie sich ein scharfer Schuss ins Gesicht anfühlt, erfährt der Baseballer Delino DeShields im April 2014. Er wird von einem Ball mit 150 km/h getroffen. Die Folgen sind eine geschwollene Lippe und Backe sowie ein Veilchen. DeShields kommentiert den Vorfall mit einer Portion Humor: «Wie ihr seht, mir geht es fantastisch.»

Ein blaues Auge mit triefendem Blut aus der Wunde kassiert der Fussballer Tin Jedvaj von Leverkusen im September 2014 gegen Augsburg. Der Kroate sieht nach einem Zweikampf etwas mitgenommen aus. Nach dem 1:0-Sieg meint er trocken, dass drei Punkte wichtiger als sein Gesicht seien.

Der Basketballer Kobe Bryant gibt seinen Followern sogar einen Einblick in den Operationssaal. Im Mai 2013 postet er ein Bild, wie er an der Achillessehne behandelt wird.

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