Aktualisiert 12.12.2006 19:37

Die US-Kultmarke Buell macht aus Bikern Künstler

Harley-Tochter Buell geht mal wieder neue Wege: Auf der ab Februar erhältlichen TT XB12STT können sich die Biker mit eigenen Kunstwerken verewigen.

«Das Herz und den Charakter eines Streetfighters mit dem Auftritt und dem Handling einer Supermoto.» Mit diesen Worten beschreibt die US-Kultmarke Buell ihr neustes Werk, das im November in Mailand seine Weltpremiere feierte, die Buell Lightning Super TT XB12STT. Hinter dem langen Namen verbirgt sich wie immer bei den Motorrädern von Buell ein eher kurzes, sportliches Bike.

Mit einem Drehmoment von 110 Newtonmetern des 1200er-V2 und der aggressiven Sitzhaltung bringt das jüngste Mitglied der Lightning-Familie optimale Voraussetzungen für einen engagierten Fahrstil mit. Dafür garantiert einerseits das aufwändige Showa-Fahrwerk und andererseits die ZTL-Bremse (Zero Torsional Load) mit einem Druchmesser von 375 Millimetern und einer Sechskolben-Bremszange.

Mit solchen Daten können andere Bikes auch punkten. Deshalb hat sich Erik Buell mal wieder was Neues einfallen lassen: So rollt die neue Maschine mit Kunststoffteilen in jungfräulichem Weiss auf die Strasse, «damit die Besitzer das Bike individuell veredeln können». Dazu müssen die Kunst-Biker nicht mal zur Spraydose greifen, auch wasserfeste Filzschreiber tun ihren Dienst.

Das Bike kommt im Februar und kostet 15790 Franken. Cool: Wem sein Kunstwerk nicht mehr gefällt, kann sich beim Händler neue Kunststoffteile bestellen.

Dieter Liechti (Textlab)

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