Die VBZ rüsten alle neuen Trams mit Videokameras aus

Aktualisiert

Die VBZ rüsten alle neuen Trams mit Videokameras aus

Videokameras sind im Kampf gegen Vandalen ein Riesenerfolg: Jetzt rüsten die Zürcher Verkehrsbetriebe alle neuen Trams mit den Überwachungsgeräten aus.

Durch Vandalenakte entstand den Zürcher Verkehrsbetrieben (VBZ) bislang jährlich ein finanzieller Schaden von bis zu 1,5 Millionen Fr. Damit soll jetzt Schluss sein. Um der Zerstörungswut entgegenzuwirken, sind seit Anfang März 2005 versuchsweise 18 Nachtbusse mit Kameras bestückt worden.

Der Erfolg ist enorm: «In diesen Fahrzeugen haben wir nahezu keine Vandalenakte mehr», sagt VBZ-Sprecher Andreas Uhl auf Anfrage von 20 Minuten. Das Ergebnis sei derart erfreulich, dass die VBZ nun neben allen Gelenk-Bussen auch sämtliche neuen und alten Cobra-Trams aufrüsten wollen. Was die Aufrüstung kosten wird, könne noch nicht beziffert werden. Für die Videoanlagen in den 18 Nachtbussen hätte man 100 000 Franken ausgegeben.

Laut Uhl erfülle man die geforderten Datenschutz-Auflagen: «An den Türen und in den Fahrzeugen weisen wir auf die Überwachung hin.» Zudem würden die Videobänder nach 24 Stunden automatisch überspielt. Zugriff hätten nur einzelne Personen der VBZ sowie die Polizei.

Romina Lenzlinger

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