Patrick Küng: «Die Verschiebung der Abfahrt ist richtig»
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Patrick Küng«Die Verschiebung der Abfahrt ist richtig»

Die Lauberhorn-Abfahrt findet aus wettertechnischen Gründen erst am Sonntag statt. Vorjahressieger Patrick Küng will dennoch angreifen.

von
H. Egli
Wengen
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Sonntag, 18. Januar 2015Hannes Reichelt triumphiert in Wengen. Der Österreicher gewinnt die Traditionsabfahrt am Lauberhorn.

Sonntag, 18. Januar 2015Hannes Reichelt triumphiert in Wengen. Der Österreicher gewinnt die Traditionsabfahrt am Lauberhorn.

AFP/Fabrice Coffrini
Beat Feuz muss sich mit dem zweiten Rang begnügen. Der Berner zeigt aber eine starke Leistung.

Beat Feuz muss sich mit dem zweiten Rang begnügen. Der Berner zeigt aber eine starke Leistung.

urs Lindt/freshfocus
Genau so wie Carlo Janka, der nach seinem Kombi-Sieg am Freitag zwei Tage später wieder aufs Podest fährt und sich den dritten Rang sichert.

Genau so wie Carlo Janka, der nach seinem Kombi-Sieg am Freitag zwei Tage später wieder aufs Podest fährt und sich den dritten Rang sichert.

Keystone/AP/Giovanni Auletta

Der Wettergott stellt die Organisatoren der Lauberhornrennen vor eine grosse Herausforderung. Weil für Samstag starker Schneefall angekündigt ist, haben sie bereits reagiert und die Abfahrt auf Sonntag verschoben. Der Slalom soll stattdessen am Samstag stattfinden.

Patrick Küng macht die Verschiebung nichts aus. Er begrüsst sie sogar. «Vom Wetter her ist es sicher die richtige Entscheidung», findet der Vorjahressieger. Der 31-jährige Glarner muss sich nun wie alle anderen Abfahrer einen Tag länger in Wengen aufhalten und ist auf ein Alternativprogramm angewiesen. «Nun müssen wir uns halt irgendwie anders beschäftigen.»

Auf der Suche nach der Top-Form

Mit dem 8. Platz in Lake Louise und einem 9. Rang in Val Gardena hat Küng in dieser Saison zwei Top-10-Resultate in Abfahrten vorzuweisen. In Beaver Creek, wo er 2013 im Super-G seinen ersten Weltcupsieg feierte, verhinderte der Glarner einen bösen Sturz, nachdem er von einer Welle abgehoben wurde. Den Ausfall konnte er daher verkraften.

Im ersten Lauberhorn-Training am Dienstag fuhr der Vorjahressieger auf den 9. Platz und deutete sein Potenzial an. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Training. Ich habe ein gutes Gefühl auf den Ski. Mit nur einem Training, was in letzter Zeit oft vorkam, ist es aber schwierig, in den richtigen Rhythmus zu kommen», so Küng.

Er bekommt wohl am Donnerstag noch einmal eine Chance, seine Form zu verbessern. Für 12.30 Uhr ist ein zweites Training geplant.

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