Aktualisiert

Törmänen sprichtDie vielen Fragen um SCB-Goalie Bührer

Wieder haltbare Treffer für Marco Bührer: Und wie verkraftet der SCB-Goalie seine Auswechslung in Zürich?

von
Peter Berger
SCB-Goalie Marco Bührer muss bis morgen eine Auswechslung und mehrere Patzer verarbeiten.

SCB-Goalie Marco Bührer muss bis morgen eine Auswechslung und mehrere Patzer verarbeiten.

Thibaut Monnet erwischte Marco Bührer beim wegweisenden 1:0 genau gleich wie Mathias Seger am Donnerstag in der Verlängerung beim siegbringenden 2:1 für die Zürcher. Der SCB-Goalie liess einen Distanzschuss unter seiner Fanghand passieren.

Keine Demontage von Bührer

Beim 6:3 der Lions strahlte Bührer nicht mehr die Sicherheit der vorherigen Spiele aus. Eine Viertelstunde vor Schluss wechselte Antti Törmänen den Torhüter aus. Olivier Gigon ersetzte Bührer. Die Frage bleibt: Wie verkraftet Bührer diese Auswechslung? «In einer Finalserie muss man seinem Torhüter vertrauen», stichelte ZSC-Coach Bob Hartley. Antipode Törmänen wollte von einer Demontage Bührers nichts wissen. Auf die erste Frage, ob der Stammkeeper in der Finalissima wieder zwischen den Pfosten stehe, meinte der Finne genervt: «Ach, das weiss ich nicht.» Erst danach klärte der SCB-Trainer auf: «Ich habe Marco schon früher gefragt, ob ich ihn bei Bedarf rausnehmen könne, um das Team zu wecken.» Auch eine erneute Einwechslung sei diskutiert worden, berichtete Törmänen. «Aber dann liess ich ihn ausruhen.»

Bührer spielt auch am Dienstag

Bührer war bisher in diesen Playoffs der beste Berner. Im Viertelfinal war er stärker als Routinier Ronnie Rüeger. Im Halbfinal sicherer als NHL-Millionen-Goalie Cristobal Huet. Auch im Final war der Bülacher zuerst besser als sein Gegenüber Lukas Flüeler. Warum ihm ausgerechnet jetzt Patzer passieren, wirft Fragen auf. Ist er etwa verletzt? Das würde beim SC Bern zum jetzigen Zeitpunkt natürlich niemand verraten. Törmänen beendet die Diskussionen und Spekulationen um Bührer mit der Aussage: «Er hat bis jetzt eine grossartige Serie gespielt, und er wird auch im letzten Spiel grossartig sein.»

Fakten zu ZSC Lions – Bern 6:3

11 200 Zuschauer (ausverkauft).

Head: Reiber/Rochette.

Tore: 25. (24:13) Monnet (Pittis) 1:0. 25. (24:43) Ambühl (Kenins, Tambellini) 2:0. 27. (26:37) Seger (Ausschluss Vigier) 3:0. 35. (34:43) Gardner (Jobin, Déruns/Ausschluss Schäppi) 3:1. 36. (35:59) Gardner (Hänni) 3:2. 39. Pittis (Ambühl, Monnet/Ausschluss Plüss) 4:2. 42. Plüss (Rüthemann, Gardner/Ausschluss Bastl) 4:3. 46. Bärtschi (Stoffel) 5:3. 59. Tambellini (Bärtschi) 6:3 (ins leere Tor).

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