Die Waffen der Frau...
Aktualisiert

Die Waffen der Frau...

... sind nicht etwa, wie bislang angenommen, Augenaufschlag, Oberweite oder lange Beine. Sondern lustvoll gestaltete Pornografie-Erzeugnisse, die sie von ihrem (Ex-)Partner besitzt - und jederzeit gegen ihn verwenden kann.

Aber fangen wir von vorne an. Wir wollten von den 20minuten.ch-Userinnen und -Usern wissen, ob von ihnen oder ihren Partnerinnen und Partnern pornografisches Material wie Filme oder Fotografien existieren.

An unserer grossen Umfrage haben sich knapp 4600 Userinnen und User beteiligt.

Beliebtes Sujet: Die nackte Frau

Von allen befragten Frauen gaben 63,3 Prozent an, dass von ihnen Nacktfotos existieren. Die meisten wurden vom (Ex-)Partner aufgenommen, aber über 15 Prozent suchten dafür einen professionellen Fotografen auf. Bei den Männern gaben rund ein Drittel an, dass von ihnen Aktbilder existieren.

Von 40,7 Prozent der Frauen existieren Filme, auf denen sie nackt sind. Davon sind 5,8 Prozent von einem/einer professionellen Kameramann oder -frau abgefilmt worden. Von den befragten Männern gaben 24,2 Prozent an, dass von ihnen Nacktfilme existieren - was in absoluten Zahlen stolzen 958 entspricht.

Ungleiche Besitzverhältnisse

Die Erzeugnisse sind - bei den Frauen - etwa hälftig im Besitz des Models und des Filmers/Fotografen. Die Männer hingegen haben möglichen späterem Missbrauch vorgesorgt: Ganze 81,3 Prozent der Erzeugnisse sind im Besitz des Models, also dem Befragten selber.

Angst, dass die Erzeugnisse irgendwo auftauchen könnten, haben 41,4 Prozent der Frauen und demzufolge nur 22,3 Prozent der Männer.

Die meisten Männer und Frauen, die von jemand anderem Fotos oder Filme machten, sind nun auch im Besitz des Materials.

Die Waffen der Frauen

Warm anziehen sollten sich alle Aktmodelle, die jemals ihrer Freundin vor die Linse getreten sind. Denn auf die Frage, ob sie sich vorstellen können, das Material jemals publik zu machen, antworten viermal so viele Frauen wie Männer mit: «Ja, als Druckmittel, falls er mich verlassen will.»

Und überhaupt sind die Fotografinnen und Filmerinnen grosszügiger mit dem Material ihrer Models als die männlichen Kollegen. Nichts Anstössiges an einer Veröffentlichung finden 31,5 der Frauen und nur 15,8 Prozent der Männer.

Nie und nimmer veröffentlichen würden es 30,8 Prozent der Frauen und fast die Hälfte der Porno-besitzenden Männer.

Ob das stimmt? Wir werdens früher oder später auf YouTube erfahren!

Zur vollständigen Auswertung

Deine Meinung