Die Wall Street in Angst
Aktualisiert

Die Wall Street in Angst

Die anhaltenden Sorgen um die Entwicklung der Wirtschaft werden sich wohl auch in der kommenden Woche auf die Stimmung an den New Yorker Börsen auswirken.

Händler warnten bereits davor, dass die Wiedereröffnung des chinesischen Aktienmarkts nach mehreren Feiertagen am Mittwoch einen neuen weltweiten Ausverkauf einläuten könnte.

Finanzspritze gesucht

Zudem dürften mögliche Probleme von Anleiheversicherern die Anleger weiter beschäftigen. Die Anleiheversicherer MBIA und Ambac hoffen auf Finanzhilfen in Milliardenhöhe. Die Probleme der Anleiheversicherers hatte die Wall Street bereits in der letzten Woche belastet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete die Woche um 0,53 Prozent tiefer bei 12 182 Punkten. Der breitere S&P-500 verlor 0,42 Prozent auf 1331 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte dagegen um 0,52 Prozent auf 2304 Punkte.

Im Wochenverlauf sank der Dow um 4,4 Prozent - das ist der grösste Wochenverlust seit fast fünf Jahren. Der S&P-500 rutschte um 4,6 Prozent ab, der Nasdaq-Index 4,5 Prozent.

Warten auf Bernanke

In der kommende Woche werden nur wenige Konjunkturdaten veröffentlicht, die helfen könnten, das Risiko und den Verlauf einer möglichen Rezession in den USA besser einzuschätzen.

Die Investoren warten daher mit Spannung auf die Aussagen von US- Notenbankchef Ben Bernanke vor einem Senatskomitee am Donnerstag. Davon erhoffen sie sich Hinweise auf die künftige Zinspolitik der Fed.

(sda)

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