Britt Robertson: «Die Welt ist tatsächlich ein wenig unheimlich»
Aktualisiert

Britt Robertson«Die Welt ist tatsächlich ein wenig unheimlich»

In «Tomorrowland» fliegt Newcomerin Britt Robertson mit George Clooney durch die Luft. Und schwärmt im Interview vom Superstar.

von
Anicee Gohar

Britt Robertson spricht über ihre neueste Rolle in «Tomorrowland» .

Britt Robertson, was begeistert Sie an dieser Rolle?

Britt Robertson: Vieles (lacht). George Clooney, Hugh Laurie, Damon Lindelof … Viele interessante Aspekte. Nach dem Lesen des Drehbuchs fand ich die Rolle sehr interessant. Sie ist so ein besonderes und vor allem unverfälschtes Mädchen und ich liebe die Story, die Bedeutung und die Botschaft dahinter.

Welche da wäre?

Casey ist ein junges, optimistisches Mädchen. Eine Träumerin, die sich auf die Zukunft freut. In ihrem Umfeld scheint aber sonst niemand so draufzusein, was ihr das Gefühl gibt, ein wenig festzustecken. Sie gibt aber nie auf und ist hartnäckig.

Ihre Rolle steht zwischen diesen zwei anderen tollen Figuren, die aus unterschiedlichen Generationen kommen. Gespielt werden sie von George Clooney, der ein Star ist, und Raffey Cassidy, junge Newcomerin. Wie war es, mit ihnen zu arbeiten

Es war toll in der Mitte zu sein. Was so witzig und auch schön war, ist, dass ich von beiden gleichermassen viel lernen konnte. Raffey ist jung, aber wirklich intelligent und macht ihren Job sehr gut und professionell. Sie ist einfach ein richtig guter Mensch. Sie hatte eine gute Kinderstube. Und George macht das schon so lange, dass er viele gute Ratschläge zu geben hat und zudem ist er auch ein witziger Geselle. Es war toll zwischen diesen zwei Profis stehen zu dürfen.

War es ein Set, auf welchem Sie auch Zeit hatten, hinter der Kamera mit der Besatzung herumzuwitzeln?

Meistens hatten wir grosse Pausen zwischen den Aufnahmen, weil wieder etwas Neues aufgebaut werden musste. Somit konnte ich immer mit der Besatzung, George oder Raffey quatschen. Raffey und ich versuchten neue Spitznamen und Handshakes zu erfinden, um während der Wartezeit beschäftigt zu bleiben.

Viele der im Film thematisierten Probleme existieren auch im echten Leben. War das etwas, das Ihnen Sorgen gemacht oder Sie eher zum Projekt hingezogen hat?

Vor dem Film waren mir diese Sachen gar nicht so bewusst. Erst nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte, dachte ich mir, die Welt ist tatsächlich ein wenig unheimlich. Und wir scheinen unser Schicksal einfach so hinzunehmen, obwohl es nicht so toll ist. Vielleicht sollte ich wirklich ein bisschen optimistischer und hoffnungsvoller sein und von schönen Dingen statt von schlechten träumen. Jetzt ist es mir definitiv bewusst. Vorher verstand ich viele dieser Dinge gar nicht.

«Tomorrowland» startet heute im Kino.

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