Aktualisiert 21.08.2012 13:11

Top oder Flop?Die WLAN-Esel

Gemütlich durch die Strassen reiten und dabei nach Herzenslust surfen, twittern und E-Mails verschicken: Ein Touristenort in Israel setzt auf drahtloses Internet «unter dem Hintern» der Besucher.

von
dsc
Historische Gebäude und Kostüme, aber ein tierisches Transportmittel mit Internetverbindung. Mit diesem Rezept will ein Freizeitpark Erfolg haben.

Historische Gebäude und Kostüme, aber ein tierisches Transportmittel mit Internetverbindung. Mit diesem Rezept will ein Freizeitpark Erfolg haben.

Mit mobilem Internet auf vier Beinen sorgt ein israelischer Touristenort für Furore. Konkret geht es um das historische Dörfchen Kfar Kedem, wie die «Times of Israel» berichtet. Der Freizeitpark im Norden des Landes versetzt Besucher in die Zeit vor 2000 Jahren zurück. Zum nachgebauten historischen Galiläa gehören Kostüme und Esel, das damals bevorzugte Transportmittel.

WLAN unter dem Hintern

Der Manager des Freizeitparks ist laut Medienbericht auf die Idee gekommen, die Grautiere als mobile WLAN-Stationen einzusetzen. Dank drahtlosem Internet unter dem eigenen Hintern sollen die Touristen ihre Eindrücke vom Freizeitpark bequem und schnell im Internet verbreiten. Ob Twitter, Facebook oder E-Mail: Jedes veröffentlichte Foto und jede verschickte Nachricht ist willkommene Gratiswerbung für den Ort. Ob die Idee auch mit fehlendem Mobilfunk-Empfang in der Gegend zu tun hat, ist nicht bekannt.

«Unser Dorf hat insgesamt 30 Esel und wir haben die ersten fünf mit WLAN-Routern ausgerüstet», wird der Manager des Freizeitparks zitiert. Angeblich überlegt er sich bereits, die ganze Flotte mit entsprechenden Wireless-Routern auszustatten. Vergleichbare Geräte kommen in öffentlichen Bussen zum Einsatz. Diesen Low-Tech-Ritt dürfe man sich keineswegs entgehen lassen, findet Engadget.

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