17.07.2018 07:25

Fliessender Übergang

Die WM geht, die Super League kommt

Fussball-Fans werden nicht lange auf Entzug gesetzt. Am Samstag beginnt die neue Super-League-Saison.

von
mal
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Frankreichs WM-Star Kylian Mbappé gibts in der Super League zwar nicht zu sehen...

Frankreichs WM-Star Kylian Mbappé gibts in der Super League zwar nicht zu sehen...

AFP/Alexander Nemenov
Einen Hauch der WM bringt dafür Luzerns Tomi Juric in die Schweizer Stadien. Der Stürmer stand an der WM für Australien im Einsatz.

Einen Hauch der WM bringt dafür Luzerns Tomi Juric in die Schweizer Stadien. Der Stürmer stand an der WM für Australien im Einsatz.

AP/Martin Meissner
YB-Stürmer Guillaume Hoarau ist zwar kein Weltmeister, aber ein Franzose, der auch schon für das Nationalteam gespielt hat.

YB-Stürmer Guillaume Hoarau ist zwar kein Weltmeister, aber ein Franzose, der auch schon für das Nationalteam gespielt hat.

Getty Images/Robert Hradil

Es ist ein fliessender Übergang. Während die WM in ihre vierjährige Pause geht, beginnt die nationale Meisterschaft. Klar, bei uns ist alles eine Nummer kleiner. Aber Hauptsache Fussball, Hauptsache, der Ball rollt wieder. Und ein wenig WM-Feeling hat auch die Super League zu bieten.

Hoarau statt Mbappé und Griezmanns EM-Kumpel

Denn Spieler aus dem Weltmeister-Land Frankreich gibt es auch bei uns, zwar nicht gerade vom Format eines Kylian Mbappé, aber mit YBs Guillaume Hoarau ebenfalls einen Spektakelmacher, der auch schon für die Equipe tricolore im Einsatz stand. Wussten Sie, dass St. Gallens Yannis Tafer 2010 gemeinsam mit Antoine Griezmann U19-Europameister wurde? Und dass der FCZ mit dem 18-jährigen Juwel Hakim Guenouche einen französischen ­Junioren-Internationalen verpflichtet hat?

Weitere Franzosen in der Super League: William Le Pogam, Geoffrey Tréand, Frédéric Nimani (alle Xamax), Yassin Fortune (Sion) und Aldo Kalulu (Basel).

Juric einziger WM-Spieler in der Super League

Zumindest einen WM-Spieler werden wir in der Super League sehen: Tomi Juric kam in Russland für Australien zum Einsatz. Insgesamt waren vier Super-League-Akteure in Russland dabei, doch Nati-Spieler Michael Lang (zu Gladbach) und Australiens Trent Sainsbury (von GC zurück nach China) kehren nicht mehr zurück, und Costa Ricas Yeltsin Tejeda ist mit Lausanne abgestiegen.

Ein grosses WM-­Thema war der Video-Assistent. In der Super League gibt es den Fussball nun wieder in seiner ursprünglichen Form. Mit Schiris, die wohl den einen oder anderen Fehler mehr begehen werden. Der ­Video-Beweis soll bei uns frühestens 2019 kommen.

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