Luftverschmutzung : Die zehn dreckigsten Städte der Welt
Publiziert

Luftverschmutzung Die zehn dreckigsten Städte der Welt

Die meisten Menschen in grossen Metropolen atmen verschmutzte Luft. In diesen zehn Städten liegt die Feinstaubbelastung weit über dem Grenzwert.

von
kle
1 / 10
Diese zehn Städte überschreiten den geltenden WHO-Grenzwert von 10 Mikrogramm (µg) Feinstaub pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches.Auf Platz 10: Baoding, China: 126 µg/m3.

Diese zehn Städte überschreiten den geltenden WHO-Grenzwert von 10 Mikrogramm (µg) Feinstaub pro Kubikmeter Luft um ein Vielfaches.Auf Platz 10: Baoding, China: 126 µg/m3.

epa/Diego Azubel
Platz 9: Xingtai, China: 128 µg/m3

Platz 9: Xingtai, China: 128 µg/m3

Raya Aurelie
Platz 8: Bamenda, Kamerun: 132 µg/m3

Platz 8: Bamenda, Kamerun: 132 µg/m3

/Per-Anders Pettersson

Autoabgase und Abfallverbrennungen fordern ihren Tribut: Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer kürzlich veröffentlichten Studie bekannt gab, ist in den meisten Städten der Welt die Luftverschmutzung in den letzten Jahren weiter angestiegen. Jedes Jahr sterben um die sieben Millionen Menschen durch eine zu hohe Umweltbelastung an Herzinfarkt, Lungenkrebs und chronischen Atemwegserkrankungen.

Besonders betroffen sind die urbanen Zentren in Entwicklungsländern: In 98 Prozent der Städte mit mehr als 100'000 Einwohnern in armen Ländern ist die Feinstaubbelastung viel zu hoch. Das heisst: Ein Kubikmeter Luft enthält dann mehr als 10 Mikrogramm (µg) Feinstaub.

Zehn Städte, die in keinem Reiseführer empfohlen werden

Der WHO-Bericht erfasste die Daten zur Feinstaubbelastung von 3000 Orten. In den zehn dreckigsten Städten der Welt werden die Werte für Feinstaub um ein Vielfaches überschritten (die Liste sehen Sie in der Bildstrecke oben).

Die Weltgesundheitsorganisation ruft zu Massnahmen gegen die Umweltverschmutzung auf. Vor allem erneuerbare Energien und alternative Verkehrskonzepte seien gefragt. Es sei wichtig, dass Regierungen die städtische Luftqualität zur Priorität für Gesundheit und Entwicklung machen», meinte Carlos Dora von der WHO gegenüber der «Deutschen Welle».

Der Bericht hat aber auch positive Nachrichten: So habe eine Reihe ostafrikanischer Länder mit der Einführung strengerer Bestimmungen für Fahrzeuge und Treibhausgase Anfang 2015 die dadurch verursachten Emissionen um rund 90 Prozent verringern können. Zudem sei jedes dritte in Norwegen neu gekaufte Auto ein Elektroauto.

Deine Meinung