Aktualisiert

Die Zürcher Haushalte verdienen am meisten

Ein Schweizer Haushalt verdiente im Jahr 2002 im Schnitt 8933 Franken pro Monat. Unter dem Strich blieben aber nur noch 3737 Franken.

Nach Regionen betrachtet, lagen die Einkommen im Tessin mit 7950 Franken am tiefsten und in Zürich mit 9489 Franken am höchsten. Gleichzeitig waren in Zürich die Einkommensunterschiede am markantesten: Die reichsten 20 Prozent der Haushalte verdienten 4,11-mal mehr als die ärmsten 20 Prozent. Im Tessin war dieser Quotient mit 3,43 am niedrigsten. Das ergab die Einkommens- und Verbrauchserhebung 2002 des Bundesamts für Statistik (BFS).

Die reichsten 20 Prozent der Haushalte verfügten nach Abzug von Zwangsabgaben wie Steuern und Krankenkassenbeiträgen über mindestens 5576 Franken. Die ärmsten 20 Prozent der Haushalte hatten jedoch höchstens noch 2452 Franken zur Verfügung. Erwartungsgemäss ging es kinderlosen Paaren finanziell wesentlich besser als kinderreichen Familien oder allein erziehenden Elternteilen. Kinderbetreuungsaufgaben würden die Möglichkeiten zur Erwerbstätigkeit einschränken, begründet das BFS die tieferen Einkommen.

Bei Grossfamilien würden zudem die Krankenkassenprämien stärker ins Gewicht fallen. Ein besonders hohes Einkommen errechnete das BFS für die Klasse der Selbstständigerwerbenden und Landwirte: Sie verdienten pro Haushalt 10 088 Franken.

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