Aktualisiert 08.01.2020 19:06

CES Las VegaasDie Zukunft wird (ent)spannend

An der CES in Las Vegas blicken die Autohersteller weit nach vorne. Die Themen hingegen sind inzwischen altbekannt.

von
D. Schneider
8.1.2020
An der CES in Las Vegas blicken die Autohersteller weit nach vorne.

An der CES in Las Vegas blicken die Autohersteller weit nach vorne.

BMW
«Der Fahrgast beginnt seine Reise mit dem Gefühl, bereits angekommen zu sein», beschreibt BMW-Designchef Adrian van Hooydonk die Idee des Exponats «i Interaction Ease».

«Der Fahrgast beginnt seine Reise mit dem Gefühl, bereits angekommen zu sein», beschreibt BMW-Designchef Adrian van Hooydonk die Idee des Exponats «i Interaction Ease».

BMW
Im Zentrum der Entwicklung steht das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine.

Im Zentrum der Entwicklung steht das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine.

BMW

«Der Fahrgast beginnt seine Reise mit dem Gefühl, bereits angekommen zu sein», beschreibt BMW-Designchef Adrian van Hooydonk die Idee des Exponats «i Interaction Ease», welches die Bayern an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentieren. Die Innenraum-Studie im Look einer futuristischen Schuhschachtel zeigt, wie BMW sich die Mobilität von Übermorgen vorstellt: eine Art fahrendes Wohnzimmer, vollautonom und bis in die Poren digitalisiert.

Im Zentrum der Entwicklung stand das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine. «Natural Interaction» lautet das Motto. Der Nutzer – von Fahrer kann ja nicht mehr die Rede sein – soll nicht erst spezifische Kommandos erlernen oder irgendwelche Knöpfe und Tasten bedienen, viel mehr soll das Fahrzeug seine Blicke deuten, auf Aussagen hören und auf Gesten reagieren. Schaut der Passagier etwa aus dem Fenster, erkennt das die Künstliche Intelligenz und blendet Informationen zum entsprechenden Objekt auf die Fenster – etwa die Geschichte einer Sehenswürdigkeit oder die Speisekarte eines Restaurants.

Augmented Reality wird Realität

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Panorama-Head-up-Display, das sich über die komplette Breite der Frontpartie erstreckt und als Augmented-Reality-Bedienoberfläche dient. Dabei stehen verschiedene Betrachtungsmodi zur Verfügung: «Explore», und die Umgebung zu erkunden, «Entertain», um etwa einen Film auf dem Head-up-Display zu schauen, und «Ease», um während der Fahrt zu entspannen. Die Seitenscheiben dunkeln sich dann komplett ab und die Loungesitze verwandeln sich in Liegesessel.

Wann diese Art der Moblität Realität wird – darüber können auch die Autohersteller nur spekulieren. Immerhin: Erste Funktionen des Bedienkonzepts «Natural Interaction» werden im BMW iNext verfügbar sein, der nächstes Jahr auf den Markt kommen soll.

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