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Panzerknacker in ActionDiebe bohren 30 Meter langen Tunnel

Die Diebe im englischen Manchester gaben alles, um einen Tresor zu knacken. Ein halbes Jahr lang bauten sie einen komfortablen Tunnel. Doch dann war ihr «Lohn» geringer als erhofft.

Diebe im englischen Manchester haben einen 30 Meter langen Tunnel zu einem Geldautomaten gegraben, um sich ungestört an dessen Inhalt bedienen zu können. Die Summe, die die Täter in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar schliesslich erbeuteten, war aber nach Angaben der Polizei sehr «begrenzt».

Eine genaue Zahl nannte die Polizei nicht. Es dürfte bis zu einem halben Jahr gedauert haben, den unter einem Haus herführenden Tunnel zu bauen, berichtete die Polizei am Samstag.

Der Startpunkt des Tunnels lag an einem Bahndamm genau hinter der Videothek, in der der Geldautomat stand. Von dort führte er unter einem Parkplatz und den Fundamenten des Ladens her. Unter anderem mussten sich die Macher in «Panzerknacker»-Manier durch rund 38 Zentimeter Beton bohren. Der Gang ist etwa 1,2 Meter hoch, mit Licht ausgestattet und mit Dachstützen gesichert.

«In allen meinen Jahren bei der Polizei habe ich noch nie etwas derart aufwendiges gesehen», sagte Ermittler Ian Shore. «Diese Leute haben ganz offensichtlich viel Zeit damit verbracht, ihre Tat zu planen.»

Die Täter seien sicher mit deutlich weniger Geld davongekommen, als sie sich erhofft hätten. «Im Automat war nicht mehr so viel drin.»

(sda)

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