Lippstadt (D) – Diebe drangen durch Loch in der Wand und stahlen haufenweise Legosteine
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Lippstadt (D)Diebe drangen durch Loch in der Wand und stahlen haufenweise Legosteine

Das war ein geplanter Coup: In Deutschland schlugen Unbekannte ein Loch in die Wand eines Spielzeugladens und stahlen den Inhalt von rund 100 Packungen Lego.

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Hier brachen die wählerischen Einbrecher durch die Wand – genau beim Lego-Sortiment.

Hier brachen die wählerischen Einbrecher durch die Wand – genau beim Lego-Sortiment.

dpa
Tags darauf war die Mauer bereits wieder repariert.

Tags darauf war die Mauer bereits wieder repariert.

DPA
Die Täter trieben einen erheblichen Aufwand.

Die Täter trieben einen erheblichen Aufwand.

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Darum gehts

  • In Nordrhein-Westfalen schlugen Einbrecher die Wand eines Spielzeuggeschäfts ein.

  • Im Laden stahlen sie Legosteine im Wert von umgerechnet rund 36’400 Franken.

  • Die Tat war offenbar bestens geplant.

Vermutlich waren die Einbrecher Erwachsene – doch die Ware, auf die sie es abgesehen hatten, interessiert vor allem Kinder: Im nordrhein-westfälischen Lippstadt erbeuteten Unbekannte den Inhalt von rund 100 Lego-Schachteln im Wert von mehreren Zehntausend Euro. Dabei gingen sie ebenso ungewöhnlich wie brachial vor: Um an die Ware zu gelangen, brachen sie über das vergangene Wochenende kurzerhand ein etwa ein Meter grosses Loch in die Wand eines Spielwarengeschäfts.

Wie die Polizei mitteilt, liessen die Langfinger danach den Inhalt von rund 100 Packungen Lego mitgehen – die Schachteln liessen sie am Tatort zurück. Überhaupt hatten die Einbrecher den Coup wohl gut vorbereitet: Sie brachen genau dort durch die Wand, wo die Lego-Abteilung endet. «Die müssen hier reingesprungen und dann sehr gezielt vorgegangen sein», erklärt Jana Schumacher, Filialleiterin des Landes Toys World, gegenüber dem «Spiegel».

Sie schätzt die Höhe des Schadens auf rund 35’000 Euro. Erstaunlich am Einbruch ist auch, dass es die Täter offenbar ausschliesslich auf Lego abgesehen hatten: Angrenzende wertvolle Artikel wie hochwertige Modell-Rennwagen oder Playmobil-Figuren rührten die Täter nicht an. «Die müssen das hier zuvor ausspioniert haben. Hätten sie sich weiter im Laden bewegt, wäre eine Meldeanlage angegangen», sagt Schumacher.

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(trx)

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