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eNational LeagueDiese 12 Champions vertreten die grösste Schweizer Eishockey-Liga

Über 900 Teilnehmer und nur zwölf konnten sich durchsetzen: Die Schweizer «NHL21»-Elite steht fest und kämpft an der eNational League um den ersten virtuellen Titel.

von
Riccardo Castellano

Wie wird man eigentlich «NHL»-Profi? Sven Julmi von den ZSC Lions zeigte uns, wie er spielt.

Mysports

Darum gehts

  • Die erste offizielle eHockey-Meisterschaft hat ihre Qualifikationen abgeschlossen.

  • 12 Spieler vertreten ab dem 17. Dezember jeden National League Club.

  • Jeden Donnerstag treten die besten Schweizer «NHL 21»-Spieler gegeneinander an.

  • 20 Minuten überträgt die Spiele live auf Twitch.

Das virtuelle Eisfeld wird ab diesem Donnerstag kräftig eingeheizt. Um dem in dieser Saison fehlenden Eishockey ein Denkmal zu setzen, will die eNational League bis im Frühling regelmässig Spiele zeigen. Alle National League Teams sind dabei und stellen ihren Repräsentant in den Ring.

Mit Unterstützung des Schweizer Eishockey-Verbands ist diese virtuelle Meisterschaft die Erste ihrer Art. Jede Woche treten die 12 Club-Vertreter gegeneinander an und kämpfen um den Einzug in die Playoffs im Mai 2021. Nur acht Teams können sich dafür qualifizieren.

Keine einseitige Meisterschaft

Unter den fixierten Top-Spielern sind zwar keine Frauen dabei, jedoch waren diese bei den Qualifikationen trotzdem vertreten. Alle der 12 Spieler konnten sich unter 900 Teilnehmern durchsetzen und stehen mit Skill und Fingerspitzengefühl hinter ihrem ausgewählten Team. Unter den Teammitgliedern, die unter anderem als Ersatzspieler fungieren, sind auch National-League-Spieler wie Dario Rohrbach (HC Ambri-Piotta) und Finn Naber (SCL Tigers) mit dabei.

Das sind die 12 qualifzierten Teilnehmer und repräsentieren ihren Club. Sie werden jeden Donnerstag gegeneinander antreten. 

Das sind die 12 qualifzierten Teilnehmer und repräsentieren ihren Club. Sie werden jeden Donnerstag gegeneinander antreten.

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Eine grosse Konkurrenz für alle wird Sven Julmi sein. Er und seine Teammitglieder gehören als einzige offiziell zu einem Schweizer E-Sport-Team. Julmi, mit Gamertag Original-Snus, spielt seit über einem Jahr bei den ZSC Lions. Haben die Lions also mit offiziellem Gefäss die Nase klar vorne? Nicht wirklich, meint Julmi. «In meinen Augen ist Mirco Salvi der Titelfavorit, er ist meiner Meinung nach derzeit der beste Spieler in der Schweiz».

Mirco Salvi spielt für Lausanne an der eNational League. Trotzdem wolle Julmi nicht klein beigeben: «Wir geben alles und einfach machen wir es ihm sicher nicht». Auch andere Teams wie Ambri-Piotta und Genf haben laut Julmi respektable Spieler. Das Turnier verspricht also, spannend zu werden.

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5 Kommentare
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Fan1921

16.12.2020, 06:50

Wieso braucht es so was? Ich dachte die Vereine sind in der Krise und jetzt haben sie Geld für das? Geht lieber euerem Kerngeschäft nach.

Sigi14

16.12.2020, 06:38

E-Sport dr Stecker zieh Eishockeyclubs für Eishockey

Anna Domina

15.12.2020, 21:49

Unser Roger fehlt da noch im Ahnen Clup!