5 Fehler beim Sushi essen

Wie isst man Sushi richtig? Damit du Fehler beim Sushi-Essen vermeidest, nennen wir die häufigsten.

Wie isst man Sushi richtig? Damit du Fehler beim Sushi-Essen vermeidest, nennen wir die häufigsten.

Ivan Samkov/Pexels
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No-gosDiese 5 Sushi-Fehler solltest du vermeiden

Die Reiskörner schwimmen in der Sojasauce, den Ingwer isst du gleichzeitig zum Maki und vom Nigiri beisst du gern die Hälfte ab? Zeit, diesen Artikel zu lesen! 

von
Luise Faupel

Einige Speisen werden nicht nur auf eine bestimmte Art und Weise zubereitet, sondern auch auf eine bestimmte Art und Weise gegessen. So auch das japanische Gericht Sushi. Wir nennen die häufigsten Fehler beim Sushi-Essen.

Fehler 1: Maki nur mit Stäbchen essen

Die traditionelle Art, Sushi zu essen, unterscheidet sich von unserer westlichen Verzehrweise. Traditionell wird Sushi in Japan zum Beispiel mit der Hand gegessen – erst recht Maki-Sushi.

Hoso-Maki (auf dem Bild vorne links) können auch von Hand gegessen werden. 

Hoso-Maki (auf dem Bild vorne links) können auch von Hand gegessen werden. 

Getty Images

Dennoch hat sich Sushi auch in Japan zum Schnellimbiss entwickelt und so hat auch hier ein Wandel beim Verzehr stattgefunden.

Fehler 2: Ingwer aufs Sushi häufen

Der eingelegte Ingwer, Gari genannt, ist zum Neutralisieren da und soll bei der Verdauung helfen. Statt ihn zusammen mit dem Sushi zu verspeisen, solltest du ihn lieber zwischen den Sushis essen, damit der Geschmack der unterschiedlichen Fischarten neutralisiert wird.

Unterschiedliche Sushi-Arten in der Übersicht

Hoso-Maki: Beim Hoso-Maki wird das Algenblatt (Noriblatt) halbiert und mit meist nur einer, maximal zwei Zutaten gefüllt. 

Hoso-Maki: Beim Hoso-Maki wird das Algenblatt (Noriblatt) halbiert und mit meist nur einer, maximal zwei Zutaten gefüllt. 

Antoni Shkraba / Pexels
Futo-Maki: Maki sind die bekannteste Sushi-Form und bedeuten übersetzt «gerollte Sushi». Futo-Maki heisst «dicke Rolle», Hoso-Maki sind die dünne Variante.

Futo-Maki: Maki sind die bekannteste Sushi-Form und bedeuten übersetzt «gerollte Sushi». Futo-Maki heisst «dicke Rolle», Hoso-Maki sind die dünne Variante.

Pixabay / Pexels
Ura-Maki, California- oder Inside-Out-Rolls: Bei dieser Sushi-Art werden die Zutaten direkt vom Noriblatt umhüllt, der Reis befindet sich aussen und wird mit Sesam oder Fischeiern dekoriert. 

Ura-Maki, California- oder Inside-Out-Rolls: Bei dieser Sushi-Art werden die Zutaten direkt vom Noriblatt umhüllt, der Reis befindet sich aussen und wird mit Sesam oder Fischeiern dekoriert. 

Polina Tankilevitch

Fehler 3: Stäbchen aneinander reiben 

Die Stäbchen sollten immer parallel zur Tischkante liegen, oft gibt es dafür eine kleine Bank oder einen Stein zum Ablegen. Gehe achtsam mit ihnen um: Sie aneinander zu reiben, um Holzreste zu entfernen, bedeutet in Japan, dass die Qualität der Stäbchen schlecht ist. Dies gilt als respektlos.

Reibst du deine Stäbchen beim Sushi-Essen aneinander? Das ist ein No-go.

Reibst du deine Stäbchen beim Sushi-Essen aneinander? Das ist ein No-go.

Cup Of Couple / Pexels

Auch solltest du deine Stäbchen nicht weiterreichen, da dies in der japanischen Kultur ein Beerdigungsritual ist. Leg das Sushi zum Probieren lieber direkt auf dem Teller deines Gegenübers ab.

Fehler 4: Nigiri in Reis ertränken

Beim Nigiri-Sushi dippt man nur den Fisch in die Sojasauce, nicht den Reis. In den Reis wird viel Liebe gesteckt, er benötigt keine Sojasauce, um besser zu schmecken. Das Dippen führt ausserdem dazu, dass das ganze Gebilde auseinanderfällt. 

Für einen besseren Halt wird manchmal noch ein schmaler Streifen Noriblatt um das Nigiri-Sushi gewickelt.

Für einen besseren Halt wird manchmal noch ein schmaler Streifen Noriblatt um das Nigiri-Sushi gewickelt.

Rajesh Tp / Pexels

Wer Sushi korrekt verspeisen will, sollte den Fisch mit der Sojasauce beträufeln oder nur leicht in die Sauce dippen und ihn dann so drehen, dass der Fisch vor dem Reis im Mund landet.

Fehler 5: Sojasauce und Wasabi mischen

Die grossen Portionen Sojasauce, Wasabi und Ingwer, die bei uns zum Sushi gereicht werden, würden in Japan für zehn Portionen reichen. Zudem solltest du in deine Sojasauce kein Wasabi mischen. 

Welche Sushi-Fehler machst du?

In Sushi-Restaurants der gehobenen Preisklasse würzt der Sushi-Koch das einzelne Sushi bereits so, dass es von Kundin und Kunde nicht mehr mit Wasabi nachgewürzt werden muss. Bei fettem Fisch wird mehr Wasabi verwendet als bei magerem.

Fürs Sushi pinseln viele Sushi-Köchinnen und -Köche den Fisch bereits mit einer eigenen Saucenmischung ein.

Fürs Sushi pinseln viele Sushi-Köchinnen und -Köche den Fisch bereits mit einer eigenen Saucenmischung ein.

Getty Images/EyeEm

Auch verwenden viele Sushi-Köchinnen und -Köche eine eigene Saucenmischung aus Sojasauce, Mirin (süsser Reiswein) und Dashi (Fischsud) und pinseln den Fisch damit ein. Bei gutem Sushi kannst du selbst also sparsam mit der Sauce umgehen. 

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