Neben dem Stadion: Diese Balkon-Pyro kostet FCL-Fan viel Geld
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Neben dem StadionDiese Balkon-Pyro kostet FCL-Fan viel Geld

Der feurige Fan des FC Luzern zündete eine Fackel - auf dem Balkon seiner Wohnung neben dem Fussballstadion. Dafür kassiert er eine bedingte Strafe.

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Im Hochhaus neben der Swissporarena in Luzern zündete der FCL-Fan seine Pyro.

Im Hochhaus neben der Swissporarena in Luzern zündete der FCL-Fan seine Pyro.

Die Luzerner Staatsanwaltschaft hat einen 33-jährigen Mann zu einer Geldstrafe und Busse verurteilt, weil er in Luzern nach einem Fussballmatch auf einem Balkon eine Handlichtfackel entzündet hatte. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte, ereignete sich der Vorfall am 11. Mai 2013 nach dem Match FC Luzern gegen BSC Young Boys. Der Mann hielt sich auf einem Balkon eines der Hochhäuser beim Stadion auf der Allmend auf. Er entzündete eine Handlichtfackel und warf diese nach dem Abbrennen auf eine Wiese.

Droht nun auch die Kündigung der Wohnung?

Der Mann stellte sich selber der Polizei. Er wurde wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Verunreinigung fremden Eigentums mit einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 60 Franken und 800 Franken Busse bestraft. Zudem hat er Untersuchungskosten in der Höhe von 630 Franken zu bezahlen.

Die Busse könnte nicht die einzige Folge der Pyro-Aktion sein. Denn auch sein Vermieter behält sich Konsequenzen vor. «Der Mieter ist unser Vertragspartner und deshalb verantwortlich für die Wohnung. Mögliche Konsequenzen können von einer schriftlichen Verwarnung bis hin zu einer Kündigung reichen», sagte Daniel Widmer, Filialleiter der Wincasa in Luzern im Mai gegenüber 20 Minuten. (zum/sda)

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