Das Kollektiv Cake Zine macht Kuchen sexy
Kuchen kann sexy sein: Das New Yorker Kollektiv Cake Zine beweist das mit seinem Magazin «Sexy Cake».

Kuchen kann sexy sein: Das New Yorker Kollektiv Cake Zine beweist das mit seinem Magazin «Sexy Cake».

Instagram/cake_zine
Publiziert

Phallus-Gebäck & Co.Diese beiden Frauen wollen Kuchen sexy machen

Mit ihrem neuen Kollektiv gehen die New Yorkerinnen Aliza und Tanya der Geschichte des Kuchens nach. In der ersten Ausgabe «Sexy Cake» zeigen sie, dass Gebäck unheimlich erotisch sein kann. 

von
Luise Faupel

Von Phallusgebäck bis Cakesitting – in der ersten Ausgabe des Kuchen-Magazins von Cake Zine dreht sich alles um Kuchen und Sex. Cake Zine ist das New Yorker Kollektiv bestehend aus Food-Redaktorin Aliza Abarbanel und Bäckerin und Doktorandin Tanya Bush. 

Erotische Kuchen-Poesie 

Aliza und Tanya lernten sich bei einem Charity-Kuchenverkauf in Brooklyn kennen und überlegten bereits dort, was ihr nächstes Projekt sein könnte. Eine grosse Recherche rund um das Thema Kuchen, betrachtet aus verschiedenen Blickwinkeln, sollte es schliesslich werden: Cake Zine war geboren.

Die erste Ausgabe namens «Sexy Cake» kann bereits online bestellt werden und enthält 64 Seiten gefüllt mit erotischer Poesie, Rezepten und Interviews. Kurz: Kuchen betrachtet durch die Linse von Sex, Geschlecht und Verlangen.

Torten, Trash und Trennungen

Das Thema Kuchen boomt – in der Pandemie schossen die Suchanfragen für verzierte Kuchen, bestückt mit essbaren Blumen oder lustigen Sprüchen, wie jenen auf den sogenannten Trennungstorten, in die Höhe. Experimentell sollten die gebackenen Kunstwerke sein. Oder eben besonders sexy.

Better Than Sex Cake

Auf den ersten Seiten von Sexy Cake liest man einen meditativen Essay über die Geschichte phallischen Gebäcks, es folgt ein retrospektives Interview mit der ehemaligen professionellen Kuchensitterin Lindsay Dye. Ja, damit ist tatsächlich das Sitzen auf Kuchen gemeint.

Und dann wird natürlich ganz viel über sexy Kuchen, wie etwa den sogenannten Better Than Sex Cake mit Caramel und Schlagrahm, philosophiert:

Essen und Sex sind sich ähnlich

Auf die Frage, was den Reiz rund um erotischen Kuchen ausmache, antwortet Cake Zine-Mitgründerin Tanya Bush in einem Artikel von «Eater»: «Ich bin Bäckerin und Doktorandin und wollte kritischer und kreativer über Desserts nachdenken. Sie als etwas betrachten, das über ein paar Bissen am Ende der Mahlzeit hinausgeht.»

«Sowohl Essen als auch Sex sind Grundbedürfnisse. Der Akt des Essens wird oft mit dem Akt des Geschlechtsverkehrs verglichen.» Beide seien mit der Kraft ausgestattet, Verlangen zu wecken und Verlangen zu stillen. «Ich denke, die Erfahrung ist sehr ähnlich», fügt Tanya hinzu.

Nächste Ausgabe: Wicked Cake

Das Dessert als Höhepunkt des Abends. Kollegin Aliza Abarbanel denkt nun schon an die nächste Ausgabe von Cake Zine: «Wir planen bereits, für den Herbst ein Gegenstück zu machen: ‹Wicked Cake› soll etwas mehr auf der dunklen Seite stehen.» Na, wenn das nicht gut zu Halloween passt.

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