Aktualisiert 03.08.2012 09:18

IE, Firefox, ChromeDiese Browser haben die Nase vorn

Microsoft, Mozilla, Google – oder doch Apple? Vier Giganten kämpfen um Marktanteile im Browsermarkt. Der Windows-Konzern dominiert den Desktop-Bereich, Apple ist in der mobilen Welt der Platzhirsch.

von
owi

Der Internet Explorer von Microsoft ist noch immer eine Macht im WWW. Der Internet Explorer (IE) läuft auf mehr Geräten als Firefox und Chrome zusammen, sofern die Zahlen von Net Marketshare akkurat sind. Auf jedem zweiten Gerät kommt eine IE-Version zum Einsatz, Firefox und Chrome folgen mit 18 und 17 Prozent Marktanteil. Safari zwackt sich 10 Prozent des Kuchens ab, insbesondere die rasche Verbreitung des iPhones und iPads schlägt sich in der Statistik nieder. Für Opera und den Android-Browser bleiben mit je rund 2 Prozent die Brosamen. Die Entwicklung der Nutzerzahlen hat der Tech-Blog «ars technica» in übersichtlichen Grafiken zusammengefasst (siehe Diashow).

Firefox und Chrome Kopf an Kopf

Auf den PCs und Notebooks hat der IE in den letzten 12 Monaten rund fünf Prozent Marktanteil verloren. Der Microsoft-Browser konnte seine Verluste dank der aktuellen Version 9 aber in Grenzen halten und scheint sich zu stabilisieren. Auch der Firefox von Mozilla musste zuletzt Federn lassen, scheint sich jedoch ebenfalls bei knapp 20 Prozent einzupendeln. In den letzten Jahren stark auf dem Vormarsch war Chrome von Google. Das Wachstum hat sich in den letzten Monaten allerdings verlangsamt. Seit langem bei rund 5 Prozent verharrt Safari von Apple.

Safari dominiert den Mobile-Markt

Bei den Webbrowsern für Smartphones und Tablets erreicht Safari Mobile einen Marktanteil von 66 Prozent. Vor einem Jahr kam Apples mobiler Browser erst auf gut 50 Prozent. Der Android Browser von Google macht ebenfalls langsam Boden gut und schnappt sich 19 Prozent – nach rund 15 Prozent vor einem Jahr. Der Smartphone-Browser Opera Mini erreicht nach über 20 Prozent im Vorjahr gerade noch 9 Prozent. Der Internet Explorer von Microsoft ist bei den mobilen Geräten mit einem Prozent praktisch inexistent.

Mit dem Boom der Smartphones und Tablets werden mobile Webbrowser ihren Anteil in den nächsten Jahren zulasten von Desktop-Browsern ausbauen. Das Schicksal des einst dominanten Internet Explorers hängt somit davon ab, ob sich die neuen Betriebssysteme Windows 8 und Windows Phone 8 auf Tablets und Smartphones durchsetzen können.

Wie genau sind die Zahlen?

Dass die Nutzungszahlen vorsichtig interpretiert werden müssen, zeigt ein Artikel des Tech-Portals golem.de. Die Zahlen werden primär von Statcounter und Net Applications erhoben. Unterschiedliche Messverfahren und Hochrechnungen führen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. So liegt bei Statcounter beispielsweise Chrome vor dem IE und Firefox.

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