Diese Dinge gehören auf keinen Fall in den Kompost

So ein Kompost ist einfach und füllt sich schnell, etwa mit Rüstabfällen. Aber was darf eigentlich alles rein und was auf gar keinen Fall?

So ein Kompost ist einfach und füllt sich schnell, etwa mit Rüstabfällen. Aber was darf eigentlich alles rein und was auf gar keinen Fall?

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Gewusst?Diese Dinge gehören nicht in den Kompost

Ein grosser Teil unserer Abfälle ist kompostierbar. Wir sagen dir, worauf du beim Kompost achten musst – und was auf keinen Fall rein gehört.

von
Meret Steiger

Anstatt Gartenabfälle, Obst- und Gemüsereste und Eier in den normalen Abfall zu werfen und damit die Kehrichtverbrennungen zu befeuern, ist es wesentlich besser für die Umwelt, solche organischen Abfälle zu kompostieren.

Nebst dem ökologischen Mehrwert hilft ein Kompost auch beim Gärtnern: Komposterde entsteht in einem Ab- und Umbauprozess organischer Stoffe, an dem Mikroorganismen, Asseln, Strahlenpilze und Würmer beteiligt sind. Er ist ideal als Dünger für die obersten Bodenschichten, eignet sich aber nicht als Anzuchterde, da er zu nährstoffreich ist. Gemischt mit Erde und Sand ergibt er die perfekte Blumenerde.

Mit einem Kompost kannst du nicht nur die Abfälle, die in die Kehrichtverbrennung kommen, reduzieren, sondern auch besonders nährstoffreiche Erde produzieren.

Mit einem Kompost kannst du nicht nur die Abfälle, die in die Kehrichtverbrennung kommen, reduzieren, sondern auch besonders nährstoffreiche Erde produzieren.

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So startest du deinen Kompost

So ein Kompost ist sehr einfach gemacht: Einfach ein geeignetes Behältnis an einen guten Platz (sonnen- und windgeschützt, optimal ist Halbschatten) stellen und die richtigen Dinge reinschmeissen: voilà. Für den Anfang braucht es eigentlich nur drei Dinge: Braunes (Äste, braune Blätter), Grünes (Gras, Obst- und Gemüseabfälle) und Wasser. Übrigens: Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kompost müffelt, dann ist er zu feucht. Das kannst du einfach mit mehr Ästen oder Blättern beheben.

Das gehört in den Kompost

In den Kompost gehören Gartenabfälle (zum Beispiel auch alte Erde aus Pflanzentöpfen), getrockneter Rasenschnitt, Laub, Strauch- und Baumschnitt, Eierschalen, Obst- und Gemüseabfälle, Kaffeesatz, Teesud, Stroh, Heu und Hobelspäne. Bio-Eier dürfen auf den Kompost, die Schalen aus Kalziumkarbonat werden eher zerbröselt, als dass sie sich zersetzen – die Salmonellengefahr wird als relativ gering eingeschätzt. Auch Bananenschalen dürfen auf den Kompost, genau wie die Schalen von Zitrusfrüchten wie Zitronen, Mandarinen und Orangen.

Das darf auf keinen Fall in den Kompost

Nichts im organischen Abfall zu suchen haben gesalzene Essensreste, Öle und Fette, Fleisch und Fisch, gebleichtes Papier, der Inhalt des Staubsaugerbeutels, samentragende Unkräuter (zum Beispiel Brennnesseln), Wurzelunkräuter (Giersch), Gartenabfälle mit Pflanzenkrankheiten (Feuerbrand) und mit Insektiziden behandelte Pflanzen. Ebenfalls nichts auf dem Kompost zu suchen hat Asche, da sie den PH-Wert zu stark verändert, sowie Leder und behandeltes Holz. Alles klar? 

Hast du einen Kompost?

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