Bitcoin: Familie investierte ganzes Vermögen in Kryptowährung – und bereist nun die Welt
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Bitcoin-GewinnerDiese Familie hat alles auf eine Karte gesetzt – und gross abgesahnt

Sie haben getan, was viele im Nachhinein auch gerne hätten tun wollen: Eine fünfköpfige Familie hat ihr ganzes Vermögen in Bitcoin investiert. Das hat sich ausgezahlt.

von
Dominique Zeier
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Auf Social Media nennen sie sich nur die «Bitcoin Family».

Auf Social Media nennen sie sich nur die «Bitcoin Family».

Instagram/Bitcoinfamily
2017 verkauften sie alles, was sie hatten, und investierten es in Bitcoin. 

2017 verkauften sie alles, was sie hatten, und investierten es in Bitcoin.

Instagram/Bitcoinfamily
Das hat sich ausgezahlt. 

Das hat sich ausgezahlt.

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Darum gehts

  • Im Jahr 2017 hat eine Familie ihr ganzes Vermögen verkauft.

  • Den ganzen Erlös haben sie in Bitcoin investiert.

  • Das hat sich ausgezahlt: Vier Jahre später hat sich ihr Vermögen versechzigfacht.

  • Jetzt bereist die Familie die Welt.

Es ist im Jahr 2017, als der Familienvater Didi Taihuttu mit einer kuriosen Idee an seine Ehefrau Romaine herantritt: «Lass und alles verkaufen, alles Ersparte, das Motorrad, die drei Autos, das Haus. Und lass uns alles in Bitcoin investieren.» Die Kryptowährung war damals rund 900 Dollar wert. Romaine zeigte sich erst einmal geschockt. «Ich fragte mich: Was zur Hölle sind Bitcoin?», erzählte sie gegenüber CNBC. Nachdem sie sich aber informiert habe, sei für sie klar geworden, dass sie an Bord sei.

Also verkaufte der damals 39-jährige Vater von drei Töchtern tatsächlich alles und investierte das so gewonnene Geld in Bitcoin. Wie sich herausstellt, zahlte sich das aus. Denn nur wenige Monate später war der Bitcoin-Kurs von 900 Dollar auf 20’000 Dollar angestiegen. Die Familie liess sich auch nicht verunsichern, als der Kurs zwischenzeitlich wieder auf rund 3000 Dollar hinunter fiel. «Dann kauften wir einfach noch mehr», so Taihuttu.

«Nie wieder auf Banken setzen»

Auch hierbei hatte die Familie den richtigen Riecher. Im März dieses Jahres knackte Bitcoin erstmals die 60’000-Dollar-Marke. Das bedeutet, dass die Familie ihr Vermögen von 2017 mehr als versechzigfacht hat. Wie viel dies genau ist, verraten sie nicht. Klar ist aber, dass sie nun ein äusserst luxuriöses Leben führen können.

«Um das Geld ging es uns gar nicht wirklich», erzählt Taihuttu. Viel mehr sei es um Freiheit gegangen. Denn nun bereist die Familie die Welt. Bereist 40 verschiedene Länder haben sie besucht. Aber auch dabei setzten sie vollends auf die Kryptowährung. «Ich wollte nie wieder auf Banken setzen», erklärt Taihuttu. Daher versuche er wo immer möglich mit Bitcoin zu bezahlen. Sei dies nicht möglich, suche er nach einer Person, die gewillt sei, seine Bitcoins gegen Münzen umzutauschen.

Geld überall auf der Welt versteckt

Doch wo hat die Familie das ganze Vermögen abgespeichert? «Ich habe Hardware Wallets in mehreren Ländern versteckt, sodass ich nie weit fliegen muss, um Geld aus meiner Cold Wallet holen zu können», zitiert Stern.de den Familienvater. Mit «Cold Wallet» meint Taihuttu eine Art digitalen Geldbeutel, der nicht mit dem Internet verbunden und somit auch nicht für Hacker-Angriffe anfällig ist.

Rund 74 Prozent des ganzen Familien-Vermögens befände sich in solchen Cold Wallets – zwei davon in Europa und Asien, eines in Südamerika und eines in Australien. Der Rest ist auf Datenträgern gelagert, die mit dem Internet verbunden sind. Das sei schon ein Risiko, meint Taihuttu. Aber es handle sich dabei um das Geld, mit welchem die Familie ihre alltäglichen Bedürfnisse bezahlt und auch weitere Anlagen tätigt. Ihr Leben teilen sie nun auf Social Media Kanälen wie Youtube oder Instagram mit der Welt.

El Salvador akzeptiert als weltweit erstes Land Bitcoin als Zahlungsmittel

Als erstes Land der Welt akzeptiert das kleine mittelamerikanische Land El Salvador den Bitcoin als offizielle Währung – trotz erheblicher Skepsis in der Bevölkerung und Warnungen von Experten. «Zum ersten Mal in der Geschichte werden morgen alle Augen der Welt auf El Salvador gerichtet sein», schrieb Staatspräsident Nayib Bukele am Montagabend im Internetdienst Twitter. Kurz vor Mitternacht Ortszeit verkündete er, gleich werde das Land Geschichte schreiben.

Am Dienstag trat in El Salvador ein Gesetz in Kraft, wonach die Kryptowährung fortan neben dem US-Dollar in El Salvador als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Bukele erklärte, sein Land habe 400 Bitcoin in zwei Tranchen gekauft und weitere Werte würden folgen. Die 400 Bitcoin hatten einen aktuellen Marktwert von rund 21 Millionen Dollar. (afp)

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