Diese 6 Fehler ruinieren deine Kleidung

Wenn du ein paar Dinge beachtest, hast du länger Freude an deiner Kleidung.

Wenn du ein paar Dinge beachtest, hast du länger Freude an deiner Kleidung.

Pexels/Ozan Çulha
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6 No-gosDiese Fehler ruinieren deine Kleidung

Manche Angewohnheiten können deine Hemden, Pullis und Taschen ruinieren. Vermeide diese sechs Fehler und schenk deinen Kleidungsstücken ein möglichst langes Leben.

von
Johanna Senn

Wenn dein Lieblingspullover nach kurzer Zeit so aussieht, als käme er gerade frisch aus dem Maul einer Kuh statt aus dem Modegeschäft, wird es höchste Zeit, dir über die Kleiderpflege Gedanken zu machen. Mit diesen Tipps verlängerst du nicht nur das Leben deiner liebsten Kleidungsstücke, sondern tust auch der Umwelt etwas Gutes. Denn Kleider länger zu tragen, schont das Klima.

1. Du setzt auf die falschen Kleiderbügel

Die schönen goldenen Kleiderbügel aus gebogenem Metall sehen im Geschäft ästhetisch aus, doch sie werden auch das qualitativ hochwertigste Kleidungsstück auf Dauer ruinieren. Die Bügel sind viel zu dünn, um das Gewicht von schwereren Kleidungsstücken stemmen zu können. Mit der Zeit bilden sich unschöne Beulen oder es kommt zu ausgeleiertem Textil.

Setz stattdessen auf gepolsterte Bügel oder auf breitere Kleiderbügel aus Holz. Wegschmeissen musst du deine metallenen Kleiderbügel dennoch nicht. Du kannst sie etwa für Gürtel und Foulards benutzen.

Für manche Stücke wie Wollpullover solltest du ganz auf Kleiderbügel verzichten und diese zusammengelegt in deiner Schublade versorgen. So behält die Strickware ihre Struktur.

2. Du wäschst deine Kleidung zu oft

Designerin Stella McCartney hat es bereits einmal verkündet: «Im Grunde genommen gilt im Leben die Faustregel: Wenn du etwas nicht unbedingt reinigen musst, dann reinige es nicht.» McCartney enthüllt dabei auch gleich, dass sie ihre Massanzüge gar nie wäscht, sondern lediglich den Dreck trocknen lässt und diesen abbürstet. Das klingt zwar extrem, ergibt aus der Pflege-Perspektive aber Sinn. BHs beispielsweise müssen nicht nach jedem Tragen gewaschen werden.

Überleg dir gut, ob deine Kleidungsstücke wirklich nach jedem Tragen in die Wäsche müssen.

Überleg dir gut, ob deine Kleidungsstücke wirklich nach jedem Tragen in die Wäsche müssen.

Pexels/cottonbro

Deine Kleidung zu oft zu waschen, kann ihre Lebensdauer verkürzen. «Die Reibung in der Waschmaschine beseitigt Flecken, beeinflusst aber auch die Form und Farbe der Kleidungsstücke», sagt Professor Andrew Groves, Leiter des Modedesign-Studiengangs an der University of Westminster, zur BBC. Darum solltest du dir gut überlegen, ob es den nächsten Waschgang tatsächlich braucht oder ob es schon reicht, Flecken nur lokal zu entfernen.

3. Du hängst deine Handtaschen auf

Es ist verlockend, den Henkel deiner Handtaschen gleich auch zur Aufhängung ebendieser zu benutzen. Damit tust du diesem Accessoire aber keinen Gefallen, im Gegenteil. Dadurch verliert die Tasche ihre Form und die Henkel können sogar unschöne Knicke im Material bekommen.

Stattdessen solltest du die Tasche mit sauberen Tüchern oder Küchenpapier ausstopfen. Achte aber darauf, dass du nicht zu viel Füllmaterial hineinpackst. Entferne allfällige Accessoires an der Tasche wie Gepäckanhänger oder Ketten, denn diese können über längere Zeit einen Abdruck hinterlassen. Wenn du einen Staubbeutel für die Bag hast, verstaust du sie darin und lagerst die Handtasche an einem dunklen und trockenen Ort. So vermeidest du, dass die Farbe der Tasche durch Sonnenlicht verbleicht.

4. Du ignorierst Flecken

Flecken sind schnell passiert. Die Verlockung, diese den ganzen Tag lang zu ignorieren und das dreckige Kleidungsstück bis zum nächsten Waschtag im Korb zu lassen, ist gross. Dabei wächst aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass du den Fleck nur mühsam wegbekommst. Je kürzer der Fleck einwirkt, desto einfacher wirst du ihn aus deiner Kleidung bekommen. 

Den Spaghettifleck solltest du nicht noch tagelang auf dem weissen Shirt vor sich hin marinieren lassen.

Den Spaghettifleck solltest du nicht noch tagelang auf dem weissen Shirt vor sich hin marinieren lassen.

Pexels/Ketut Subiyanto

Dabei wird der Versuch, den Fleck rauszureiben, den Zweck fast ausnahmslos verfehlen. Die Flecksubstanz wird so tiefer in das Gewebe eingearbeitet. Besser, du versuchst, den Fleck mit Wasser und etwas Waschmittel sanft wegzutupfen. 

5. Du pflegst deine Lederstücke nicht

Damit deine Kleidungsstücke und Accessoires aus Leder auch nach Jahren noch geschmeidig sind, benötigen sie Pflege. Klar, bei manchen Stücken wie beispielsweise Cowboy-Boots kann der Used-Look cool aussehen oder gar gewünscht sein.

Um aber Risse im Leder zu vermeiden, solltest du deine liebsten Pieces regelmässig mit Lederpflege behandeln. Da es sich bei Leder im Grunde genommen um Haut handelt, benötigt dieses Material ab und an, genau wie deine Haut, Feuchtigkeit.

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