Herzzerreissend: Diese Gamer bringen dich zum Weinen
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HerzzerreissendDiese Gamer bringen dich zum Weinen

Die Webseite «Lonely Streams» zeigt dir Twitch-Streamer, die keine Zuschauer haben. Das ist verdammt traurig.

von
dan

Live-Streaming ist ne gute Sache. Erfolgreiche Twitch-Streamer sammeln so Millionen für Menschen, deren Tagesablauf notgedrungen nicht nur aus Gamen und Energy Drinks trinken besteht. Und dein Kindheits-Buddy, der dir immer beim Zocken zugesehen hat und kürzlich ausgewandert ist, kann dir immer noch bei deinen GTA-Eskapaden zusehen.

Auf Twitch, der grössten Livestreaming-Plattform, übertragen monatlich über drei Millionen Menschen ihre Zock-Session, ihre dummen Aktionen oder ihr neustes Cosplay-Outfit ins Netz. Durchschnittlich wird jeder Stream von rund 40 Leuten angesehen. Wenn Ninja, einer der grössten Streamer, gemeinsam mit Drake auf Gegnerjagd geht, sehen sich das aber auch mal weit über 650'000 Menschen an. Doch leider hat selbst das Streaming seine Schattenseiten.

Niemand sieht sich das an

Ein bisschen Primarschulmathe reicht bereits, um daraus zu schliessen: Es gibt verdammt viele Live-Streams, die sich niemand ansieht. Hunderte Menschen, die stundenlang vor dem Computer sitzen, ihr Lieblings-Game zocken, dabei in eine Webcam blicken und ihre Spielzüge kommentieren. Ohne Publikum, ohne Chat-Nachrichten, ohne Feedback und ohne auch nur einen Rappen für krebskranke Kinder sammeln zu können.

Die Plattform «Lonely Streams» widmet sich nun diesen verlorenen Seelen der Internetgaming-Kultur. Die Idee dahinter ist denkbar simpel: Die Seite zeigt dir Live-Streams, die gerade von keinem einzigen Menschen angesehen werden, und verschafft den verlorenen Seelen so ein wenig Gehör und Liebe.

Ein bisschen mehr Liebe auf der Welt

Das ist nicht nur für die Streamer, sondern auch für dich ziemlich cool. Du lernst vielleicht ein neues Game kennen, wirst ein Fan des Streamers, spendest ihm ein paar Franken und drei Monate später fliegst du nach Nebraska, besuchst sein Zuhause und ihr heiratet später auf einer Büffel-Ranch.

Oder aber du machst einem fremden Menschen schlicht eine kleine Freude. Und das ist doch auch schon etwas, oder etwa nicht?