Hall of Shame: Diese Geräte wollte niemand haben

Aktualisiert

Hall of ShameDiese Geräte wollte niemand haben

Nokia hat das Ende von N-Gage verkündet. Aus den Gaming-Handys war zuletzt eine Spiele-Plattform im Netz geworden. Die Finnen sind nicht das einzige Technologieunternehmen, dessen Ideen zu Flops wurden. Hier sind die spektakulärsten.

von
hst

Nokia hat im N-Gage-Blog bekannt gegeben, dass ab sofort keine neuen Spiele mehr für die Plattform angeboten werden. Sie soll vollends durch den Ovi Store ersetzt werden. Bis Ende September 2010 soll N-Gage noch im Netz zu finden sein.

Neue Handys mit N-Gage-Unterstützung soll es nicht mehr geben. Alte Geräte würden aber noch weiter verkauft, teilten die Finnen mit. Die Community-Funktionen von N-Gage sollen demnächst auch im Ovi Store verfügbar sein. Das erste Modell des Spiele-Handys kam 2003 auf den Markt, der Nachfolger N-Gage QD ein Jahr später, 2005 wurde die Serie eingestellt. Weil man die Handys seitwärts ans Ohr halten musste, um telefonieren zu können, zog die Serie den Spott vieler Web-Nutzer auf sich. Denn User machten eine komische Figur, wenn sie einen N-Gage verwendeten. Parodiert wurde das Ganze auf zahlreichen Webseiten wie sidetalkin.com. Dort sind noch immer zahlreiche Fotos zu finden, auf denen sich Leute die unmöglichsten Dinge ans Ohr halten. Insgesamt wurden rund zwei Millionen Geräte abgesetzt, womit die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Seit vergangenem Jahr hatte Nokia versucht, aus N-Gage Software-Plattform zu machen. Anscheinend erfolglos - die Konkurrenz von Nintendos und Sonys mobilen Konsolen war wohl zu gross.

Weitere Technik-Flops aus den vergangenen Jahrzehnten - unter anderem von Microsoft, Apple, und der Wikimedia Foundation - sind in der obigen Bilderstrecke zu finden.

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