Interior Trends 2022 – Darauf können wir in diesem Jahr verzichten
Eine Vase in Füdli-Form? Das fanden wir 2021 noch mega toll, aber dieses Jahr sieht es für die «Bumvase» schlecht aus.

Eine Vase in Füdli-Form? Das fanden wir 2021 noch mega toll, aber dieses Jahr sieht es für die «Bumvase» schlecht aus.

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Füdli-Vasen & CottagecoreDiese Interior-Trends sind 2022 definitiv vorbei

Körperkerzen, Füdli-Vasen und Cottagecore: Diese Trends von 2021 wollen wir im neuen Jahr nicht mehr sehen.

von
Meret Steiger

Der beliebteste Trend im vergangenen Jahr waren Kerzen in verschiedensten Formen: Egal, ob gedreht, gewunden oder in Form eines Frauenkörpers, spezielle Kerzen waren beliebt. Aber auch Cottagecore (ein Trend, der ein idealisiertes Landleben verkörpert) und Japandi-Style (eine Mischung aus japanischem und skandinavischem Interieur) waren gefragt. Aber welche Trends halten sich und welche verschwinden wieder in der Versenkung?

Das Unternehmen Atlas Ceramics hat mit Daten aus der Google-Suche herausgefunden, welche Trends wir in 2022 wohl nicht mehr sehen werden. Für die Auflistung wurde ermittelt, bei welchen Trends das Suchvolumen in den vergangenen sechs Monaten am meisten abgenommen hat.

Platz 5: eingedrehte Kerzen

Die eingedrehten Kerzen, die man auch ganz einfach selber machen kann, waren ein Lockdown-Trend auf Tiktok: Das Suchvolumen stieg zwischen November 2020 und April 2021 stark an, verlor aber im Vergleich zum Bestwert 70,11 Prozent.

Platz 4: Füdli-Vasen

Frauenkörper in diversen Formen waren sehr beliebt: Zwischen 2020 und April 2021 waren nicht nur Körperkerzen gefragt, sondern auch Vasen in Körperform. Inzwischen hat der Hype nachgelassen, solche Vasen werden kaum noch gesucht.

Platz 3: Bouclé-Stühle

Als Bouclé, auch Buklee, bezeichnet man ein Gewebe, dessen Oberfläche noppenartig aussieht. Zwischen 2020 und letztem Jahr wurden die Stühle bis zu 45’800 Mal gesucht. Das ist jetzt aber vorbei: Die Suchanfragen haben deutlich nachgelassen.

Platz 2: Cottagecore

Bei diesem Trend, der auch im Fashion-Bereich sehr beliebt ist, wird ein idealisiertes Landleben angestrebt, der Stil soll an Bauernhäuser erinnern: Bunte, gemusterte Stoffe, aber auch sehr viele rustikale Elemente, Holz und gedeckte Farben. Dieser Trend tauchte im Jahr 2018 das erste Mal auf, scheint aber seinen Höhepunkt Anfang 2021 erreicht zu haben.

Platz 1: Körperkerzen

Die Kerzen, die nicht nur stylisch sein sollten, sondern durch die vielen verschiedenen Ausführungen auch eine wichtige Message über Body Positivity senden, waren nicht nur ein Trend, sondern ein regelrechter Hype: Anfang 2021 waren die Kerzen überall, inzwischen sind die Suchanfragen um fast 80 Prozent zurückgegangen – dieser Trend ist sicher vorbei.

Auch Japandi und Akzentwände sind vorbei

Neben den Kerzen ist auch der Japandi-Style, eine Mischung aus japanischem und skandinavischem Einrichtungsstil, langsam aber sicher vorbei, genauso wie Akzentwände in leuchtenden Farben, Körper- und Muschelvasen sowie Lampen in Pilz-Form.

Welche Trends 2022 bleiben

Atlas Ceramics hat nicht nur herausgefunden, welche Trends wir in diesem Jahr wohl nicht mehr sehen werden, sondern auch, welche Einrichtungsstile besonders stabil und zeitlos sind. In der Bildstrecke siehst du fünf Trends, die in den vergangenen Jahren das stabilste Suchvolumen hatten.

Der stabilste aller untersuchten Trends: Mid Century Modern. Damit umschreibt man das Möbeldesign und die Architektur der 30er- bis 60er-Jahre. Typisch für diesen Stil sind reduzierte, geometrische Formen. 
Mid Century Modern

Der stabilste aller untersuchten Trends: Mid Century Modern. Damit umschreibt man das Möbeldesign und die Architektur der 30er- bis 60er-Jahre. Typisch für diesen Stil sind reduzierte, geometrische Formen.

Unsplash / Autumn Studio
Auch dieser Trend geht wohl so bald nicht mehr weg: Marokkanische Fliesen sind besonders für Bäder und Küchen beliebt – oder als Muster für Kissen, Decken und Teppiche.
Marokkanische Fliesen

Auch dieser Trend geht wohl so bald nicht mehr weg: Marokkanische Fliesen sind besonders für Bäder und Küchen beliebt – oder als Muster für Kissen, Decken und Teppiche.

PantherMedia / Sergio Amate Morales
Wirkt rustikal, aber auch irgendwie industriell und cool: Steinwände, bei denen man die Ziegel noch sieht.
Unverputzte Ziegelwände

Wirkt rustikal, aber auch irgendwie industriell und cool: Steinwände, bei denen man die Ziegel noch sieht.

Pexels / Roman Odintsov

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