27.05.2018 19:15

Verkohlt

Diese Kamera hat gerade einen Raketenstart erlebt

Ein Nasa-Fotograf hat den Start einer Falcon-9-Rakete von SpaceX in Bildern festgehalten. Die Fotos sind gelungen, aber die Kamera überlebte nicht.

von
swe
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So sah eine der Kameras des Fotografen Bill Ingall nach dem Start von zwei Falcon-9-Raketen aus. Es handelt sich um eine Canon 5DS mit einem professionellen Objektiv der Canon-L-Serie.

So sah eine der Kameras des Fotografen Bill Ingall nach dem Start von zwei Falcon-9-Raketen aus. Es handelt sich um eine Canon 5DS mit einem professionellen Objektiv der Canon-L-Serie.

NASA/Bill Ingalls
Schuld an der geschmolzenen Kamera war aber nicht die Hitzeentwicklung der Rakete, sondern ein dadurch ausgelöstes Buschfeuer (Bild), das zwar rasch, aber nicht schnell genug gelöscht wurde.

Schuld an der geschmolzenen Kamera war aber nicht die Hitzeentwicklung der Rakete, sondern ein dadurch ausgelöstes Buschfeuer (Bild), das zwar rasch, aber nicht schnell genug gelöscht wurde.

NASA/Bill Ingalls
Die gute Nachricht für den Fotografen: Die Kamera funktionierte während des Starts problemlos und die Speicherkarte wurde durch den Brand nicht beschädigt, sodass er die Bilder dennoch nutzen konnte. Lizenz

Die gute Nachricht für den Fotografen: Die Kamera funktionierte während des Starts problemlos und die Speicherkarte wurde durch den Brand nicht beschädigt, sodass er die Bilder dennoch nutzen konnte. Lizenz

NASA/Flickr/CC BY-NC-ND 2.0

Um gute Fotos zu machen, ist es wichtig, möglichst nahe an das Motiv heranzukommen. Dies beachtete auch Bill Ingalls, als er verschiedene ferngesteuerte Kameras in der Nähe der Startrampe von zwei Falcon-9-Raketen installierte.

Der Start glückte. Die beiden Raketen hoben ohne Probleme vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in der Nähe der kalifornischen Stadt Santa Barbara ab. Für eine der etwa 5000 Franken teuren Canon-Kameras gab es jedoch ein etwas unglückliches Ende.

Nicht die Rakete schuld

Als der Nasa-Fotograf nach dem Start die Kameras aufsuchte, bemerkte er das Missgeschick: «Die Kamera bei der Startrampe wurde ein bisschen getoastet. Seufz. Und ja, sie hat bis zum Ableben Fotos aufgenommen», schrieb er auf Facebook.

Dies lag aber nicht an der Hitzeentwicklung der Triebwerke. Diese lösten allerdings ein Buschfeuer aus, dem die Cam zum Opfer fiel, noch bevor die Feuerwehr es bändigen konnte. Die gute Nachricht für den Fotografen: Die Speicherkarte und damit auch die Fotos wurden nicht zerstört.

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