Aktualisiert 22.02.2011 12:35

92 Dezibel

Diese Katze ist so laut wie eine Motorsäge

Wenn sich Katze Smokey im gleichen Raum befindet wie ihre Besitzer, können diese dort weder fernsehen noch Radio hören. Und telefonieren ist auch schwierig. Denn Smokey ist wohl die lauteste Katze der Welt.

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Wenn Menschen sich unterhalten, tun sie dies normalerweise zwischen 20 und 40 Dezibel (siehe Info-Box). Von schnurrenden Katzen geht ein Geräusch von durchschnittlich 25 Dezibel (dB) aus. Es ist also leise und leicht zu ignorieren.

Doch wenn Smokey zum Schnurren ansetzt, wackeln beinahe die Wände im Haus ihrer Besitzer Ruth und Mark Adams. Sie leben in Pitsford, einem Ort in der zentralenglischen Grafschaft Northampton. Gegenüber dem «Telegraph» liessen sie verlauten, dass Smokey mit durchschnittlich 80 Dezibel schnurrt. Misst man die Lautstärke ganz nah beim Tier, erreicht diese schon mal 92 Dezibel. Was zum Beispiel dem Lärmpegel einer Motorsäge entspricht.

Husten wegen lautem Schnurren

Laut den Adams ist es in Smokeys schnurrender Gegenwart praktisch unmöglich, fernzusehen, Radio zu hören oder zu telefonieren. Manchmal schnurre die Katze so lange und laut, dass sie zu husten anfange. Ansonsten scheine das Tier aber sehr glücklich und zufrieden, es schnurre praktisch ständig, auch ohne dass man es streicheln würde. Ruhig sei Smokey nicht mal während dem Fressen, sondern eigentlich nur dann, wenn sie schlafe. Dass die Schnurrkatze dem Rest der Familie auch mal auf den Keks geht, kann man sich vorstellen. Und ihr anhaltender Lärm kann sogar die Gesundheit der Adams gefährden (siehe Info-Box).

Jetzt soll Smokey vor den Mikrofonen des Guinness-Buchs der Rekorde losschnurren. Laut einem Sprecher ist der lauteste, jemals gemessene Schrei eines Mensch 129 Dezibel. Wenn Smokeys Schnurren bei über 80 Dezibel liege, so sei dies doch «sehr erstaunlich».

Ihr lautes Haustier

Haben auch Sie ein Haustier, das sehr laut schnurren, bellen oder piepsen kann? Dann senden Sie uns ein Video davon. Mailen Sie es an community@20minuten.ch.

Geräusche in Dezibel

0 - 20 Dezibel (dB) ist kaum hörbar. Waldesrauschen oder Flüstern ist etwa so leise.

Mit 20 - 40 dB tickt beispielsweise ein Wecker oder summt der Computer-Ventilator. Empfindsame Menschen werden dadurch bereits im Schlaf gestört.

40 - 60 dB: Normale Gesprächslautstärke, leises Radio.

60 - 80 dB erreicht ein lautes Gespräch, eine Schreibmaschine oder ein vorbeifahrendes Auto.

80 dB erreicht etwa ein Rasenmäher. Lärm in dieser Lautstärke kann bereits zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen.

80 - 100 dB erreichen vorbeifahrende LKWs, Motorsägen oder Winkelschleifer. Hier droht bei Dauerlärm bereits der Gehörschaden.

Bei 110 dB ist die Schmerzgrenze erreicht. Kreissägen und Presslufthämmer liegen in diesem Bereich, aber auch der Lärm in der Disco oder die Musik aus Kopfhörern.

Über 120 dB erreichen startende Düsenflugzeuge, Explosionen und manches Rockkonzert.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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